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Wenn es mit dem „Traumjob“ nicht klappt

Wenn Sie Dutzende von Bewerbungen geschrieben haben und nur Absagen erhalten haben, sollten Sie nach den Ursachen forschen und/oder über eine Neuorientierung nachdenken.
Erhalten Sie ständig Absagen kann es an ihren Bewerbungsunterlagen, ihrer Berufswahl oder an ihrer Qualifikation liegen.
Wenn Sie im ersten Anlauf gescheitert sind sollten Sie nicht gleich aufgeben sondern aus ihren Fehlern lernen.

Folgende Punkte sollten Sie hinterfragen:

Bewerbungsunterlagen
Überprüfen Sie noch mal, ob ihre Bewerbungsunterlagen alle Ansprüche erfüllen. Sind Sie sich nicht sicher, lassen Sie ihre Unterlagen von Eltern, Lehrern oder Berufsberatern überprüfen.

Mangelnde Qualifikation
Mit einem schlechten oder gar keinem Schulabschluss kann die Lehrstellensuche sehr schwierig sein. Sie sollten in jedem Fall versuchen ihre Startchancen zu verbessern.
Fehlt ihnen der geforderte Schulabschluss für ihren „Traumjob“, sollten Sie versuchen diesen nachzuholen oder sich nach einem „artverwandten Beruf“ umschauen. Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit hilft ihnen bei der Suche nach Alternativen.
Manchmal fehlen aber auch wichtige Vorkenntnisse oder Praktika. Informieren Sie sich bei Firmen nach deren Ansprüchen und fragen Sie nach, wie Sie ihre Chancen verbessern könnten.

Überlaufene Berufe
Vielleicht haben Sie sich auch in einem Beruf beworben, in dem sich viele Jungendliche bewerben, in einem sog. Modeberuf. In diesem Fall sind die Chancen auf Erfolg aufgrund der großen Konkurrenz wesentlich geringer.
Sie verpassen vielleicht die Gelegenheit einen ähnlichen oder anderen Beruf zu erlernen, der ebenfalls ihren Vorstellungen entspricht.
Sie sollten sich nach Alternativen zu ihrem ursprünglichen Wunschberuf umschauen.

Berufswahl
Sind Sie sich wirklich sicher, dass der ausgewählte Beruf zu ihnen passt?
Vergleichen Sie nochmals ihre Vorstellungen mit den Voraussetzungen und Ansprüchen des gewählten Berufes. Vielleicht würde ein anderer Beruf besser zu ihnen passen und Sie sollten sich neuorientieren.

Mobilität
Wenn Sie sich bisher nur in der Nähe ihres derzeitigen Wohnortes beworben haben, sollten Sie ihre Bewerbung auf ein größeres Umfeld erweitern (regionale Grenzen überschreiten).
Wer keinen Ausbildungsplatz in der Nähe der elterlichen Wohnung findet, kann bei der Agentur für Arbeit die Berufsausbildungsbeihilfe beantragen. Das gilt z.B. für Jugendliche unter 18, die jeweils eine Stunde oder mehr zu Ihrem Ausbildungsbetrieb und zurück unterwegs wären. Das Einkommen der Eltern darf allerdings eine bestimmte Höhe nicht überschreiten.

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