Lernortkooperation

Gute Leistungen stehen in engem Zusammenhang mit der Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hiervon ist die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens abhängig.
Zur Tradition der deutschen Berufsausbildung gehört eine Aufgabenverteilung zwischen Betrieb und Berufsschule im dualen System. Einfach dargestellt kümmert sich das Ausbildungspersonal im Unternehmen um die Praxis und die Lehrkräfte in der Berufsschule um die Theorie.

Die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten wird durch die Lernortkooperation gefördert.

Themen der Lernortkooperation können u.a. sein:

- Lehr- und Unterrichtsorganisation,
- Methoden in Berufsschule und Betrieb,
- Qualitätssicherung.

Ein weiterführender Ansatz ist die Qualifizierung der beteiligten Fachkräfte. Hierbei sind folgende Gesichtspunkte zu beachten:

- Einsatzmöglichkeiten des Personals,
- Qualifikation der Fachkräfte,
- Nutzung verschiedener Lernort,
- Gestaltung der Ausbildung,
- Art, Umfang und Qualität der Ausstattung,
- Umsetzung der Rahmenpläne.

Folgende Fragen sind in bezug auf beide Lernorte zu klären:

- Kann der Lernort Berufsschule betriebliche Ausbildungsthemen vermitteln?
- Bei welchen Themen ist die Übertragung in die Berufsschule sinnvoll?
- Wie ist das pädagogische Wissen der schulischen Lehrkräfte für die Betriebe nutzbar?
- Können die Beteiligten voneinander Lernen?
- Welche externen Fachkräfte müssen eingebunden sein?
 
Weitere Informationen zu Lernortkooperationen erhalten Sie bei den Bildungsberatern in Ihrer Region (siehe Weblinks).

Weblinks
Trendclick
Wie sind die neuesten Trends auf dem Ausbildungsmarkt? Welche Trends bilden sich in der Weiterbildung? Wie wollen die nordhessischen Betriebe ihren Fachkräftebedarf decken? Fragen, denen wir gern künftig aktuell auf den Grund gehen möchten. In jeder Ausgabe unseres Newsletters möchten wir Ihnen deshalb eine Frage des Monats stellen, um deren Beantwortung wir Sie gerne bitten möchten. Die Frage des Monats August lautet:
Bei der Entscheidung über die Neubesetzung von Ausbildungsplätzen spielen inzwischen auch die Angebote des Dualen Studiums eine immer größere Rolle. Ist das Duale Studium-Modell künftig ein Instrument zur Sicherung Ihres Fachkräftenachwuchses?
  • ja
  • nein
  • überlege noch
  • mir fehlen Informationen dazu
GrimmHeimat Nordhessen
Facebook Twitter Xing Youtube
Industrie- und Handelskammer
Kassel-Marburg
Kurfürstenstraße 9
34117 Kassel
Telefon +49 561 7891-0
Telefax +49 561 7891-290
E-Mail info@kassel.ihk.de
DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag AHK Deutsche Auslandshandelskammern Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern
© 2014 IHK Kassel-Marburg