Aufgaben des Prüfungsausschusses

Gewährleisten eines pünktlichen Prüfungsbeginns

Bedenken Sie die Prüfungsangst und Nervosität, mit denen die Prüfungsteilnehmer belastet sind! Deshalb müssen Prüfungen pünktlich beginnen. Ausreichende Pufferzeiten zwischen den Prüfungsgruppen helfen, Wartezeiten zu vermeiden.

Aufsichtsführung durch die Prüfer

- Schriftliche Prüfung:

Bei der schriftlichen Prüfung ist eine Aufsichtsführung zu gewährleisten, die sicherstellt, dass in der vorgegebenen Zeit die Arbeiten selbstständig und nur mit den erlaubten Hilfsmitteln ausgeführt werden.

- Prüfungsstück:

Bei der Anfertigung von Prüfungsstücken ist eine Aufsichtsführung zu gewährleisten, die sicherstellt, dass in der vorgegebenen Zeit die Arbeiten selbstständig und nur mit den erlaubten Arbeits-, Prüf- und Hilfsmitteln ausgeführt werden.

- Arbeitsprobe:

Die Anfertigung von Arbeitsproben ist von mindestens 2 nicht der gleichen Gruppe angehörenden Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu überwachen.

- Niederschrift:

Über den Ablauf der Prüfung ist von der Aufsichtsführung eine Niederschrift anzufertigen.

Feststellen der Identität

Der Prüfungsteilnehmer hat sich über seine Person auszuweisen. Sollte die Identität nicht feststellbar sein, ist er von der Prüfung zurückzuweisen.

Hilfsweise kann eine Unterschriftsprobe verlangt werden, die mit der Unterschrift auf der Prüfungsanmeldung verglichen wird.

Bekanntgeben des Ablaufs der Prüfung

Die Prüfungsaufsicht erläutert die Vorbereitung, die Form und den Ablauf der einzelnen Prüfungsteile. Sie informiert über

a) schriftliche Prüfung
-  den Prüfungsablauf
-  die für die einzelnen Fächer zur Verfügung stehende Zeit
-  vorgesehene Pausen
-  die erlaubten Hilfsmittel

b) praktische Prüfung
-  das Anfertigen der/des Prüfungsstücke/s
-  die Durchführung der Arbeitsprobe/n
-  die Prüfungsunterlagen
-  die Hilfsmittel
-  die Vorbereitungszeit
-  die Prüfungszeit

Bei dieser Gelegenheit ist, wegen der Möglichkeit eines Rücktritts aus wichtigem Grund, nach dem Gesundheitszustand des Prüfungsteilnehmers zu fragen.

Protokollieren des Nichterscheinens

a) aus wichtigem Grund
Ist aus einem ärztlichen Attest ersichtlich, dass der Prüfungsteilnehmer nicht an der Abschlussprüfung teilnehmen kann, gilt die Prüfung als nicht abgelegt.

b) ohne wichtigen Grund
Bei Nichterscheinen ohne wichtigen Grund gilt die Prüfung als nicht bestanden. Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss.

Protokollieren des Rücktritts nach Beginn der Prüfung

a) aus wichtigem Grund
Tritt der Prüfungsteilnehmer nach Beginn der Prüfung zurück, können bereits erbrachte, in sich abgeschlossene Prüfungsleistungen nur anerkannt werden, wenn ein wichtiger Grund für den Rücktritt vorliegt (ärztliches Attest).

b) ohne wichtigen Grund
Erfolgt der Rücktritt nach Beginn der Prüfung, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, so gilt die Prüfung als nicht bestanden. Die Protokollierung soll auf dem Niederschriftsbogen erfolgen. Bitte 1. Seite ankreuzen und Beschluss auf Rückseite eintragen. Ärztliche Atteste sind in Kopie beizufügen.

Eingreifen bei offensichtlichen Schwierigkeiten

Die Aufsichtsführung sollte sich bei erkennbaren Schwierigkeiten des Prüfungsteilnehmers einschalten, aber keine Lösungshinweise geben.

Unterbinden von Fachdiskussionen bei Streitfragen

Wenn sich Meinungsverschiedenheiten ergeben, sind diese nicht vor dem Prüfungsteilnehmer auszutragen.

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