Zeugnis

Auszubildende erhalten in der Regel drei Arten von Zeugnissen:

  • Das Zeugnis der Berufsschule gibt Auskunft über die Leistungen im Berufsschulunterricht.
  • Das Zeugnis über das Bestehen der Abschlussprüfung enthält insbesondere das Gesamtergebnis der Prüfung und die Ergebnisse von einzelnen Prüfungsleistungen. Bei nichtbestandener Prüfung erhalten die Prüfungsteilnehmer einen schriftlichen Bescheid.
    Das Zeugnis des Ausbildenden.
  • Der Ausbildende muss dem Auszubildenden bei Beendigung des Ausbildungsverhältnisses ein Zeugnis ausstellen. Auf die Erteilung besteht ein Rechtsanspruch. Je nach Wunsch des Auszubildenden kann das Zeugnis ein einfaches oder ein qualifiziertes sein.


Ein einfaches Zeugnis muss Angaben über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung (Beruf) sowie die erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse enthalten.

Der Auszubildende kann aber auch ein qualifiziertes Zeugnis verlangen, in das zusätzlich Angaben zur Führung und Leistung sowie besonderer fachlicher Fähigkeiten aufgenommen werden.
Es ist Sache des Arbeitgebers, das Zeugnis im Einzelnen zu formulieren. Grundsätzlich ist er frei bei seiner Entscheidung, welche Leistungen und Eigenschaften seines Arbeitnehmers er hervorheben will. Allerdings muss die Beurteilung dem Grundsatz der Wahrheit entsprechen und das Wohlwollen des Arbeitgebers wiederspiegeln. Da ein Zeugnis einerseits dem Arbeitnehmer als Unterlage für eine neue Bewerbung dienen soll, andererseits einen neuen Arbeitgeber über die Qualitäten des Bewerber informieren soll, müssen alle wesentlichen Tatsachen und Bewertungen enthalten sein, die für die Gesamtbeurteilung des Arbeitnehmers von Bedeutung sind. Einmalige Vorfälle oder Umstände, die für den Arbeitnehmer nicht charakteristisch sind, gehören dagegen nicht in das Zeugnis.

 

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