Arbeitszeit und Berufsschule

Alle Auszubildenden sind für die Dauer ihrer Berufsausbildung berufsschulpflichtig. Der Ausbildende hat den Auszubildenden vor Beginn der Berufsausbildung bei der zuständigen Berufsschule anzumelden, ihn während der Ausbildung zur Erfüllung der Schulpflicht anzuhalten und ihn für die Teilnahme am Berufsschulunterricht ein-schließlich der Pausen und der Fahrzeiten zwischen Schule und Betrieb von jeglicher Beschäftigung freizustellen.

Auszubildende dürfen vor dem Beginn des Berufsschulunterrichts nicht im Ausbildungsbetrieb beschäftigt werden, wenn der Unterricht vor 09:00 beginnt. Gehen Jugendliche zur Berufsschule, sind sie bei Teilzeitunterricht von mehr als fünf Unterrichtsstunden von mindestens je 45 Minuten an einem Schultag pro Woche für den Rest des Tages von der betrieblichen Ausbildung befreit. Bei mehreren Schultagen pro Woche bestimmt der Betrieb den Tag, an dem der Auszubildende nach der Schu-le freigestellt wird. An den übrigen Tagen hat der Jugendliche nach der Berufsschule die Ausbildung im Betrieb aufzunehmen.

Bei Blockunterricht, der eine volle Kalenderwoche von Montag bis Freitag umfasst, von mindestens 25 Stunden an mindestens 5 Tagen, ist der Auszubildende freizustellen. Zusätzliche betriebliche Ausbildungsveranstaltungen bis zu 2 Stunden wöchentlich sind zulässig. Umfasst ein Blockunterricht weniger als eine Kalenderwoche, gilt die Freistellungsregelung zum Teilzeitunterricht.

Erwachsene Auszubildende und ihr Ausbildungsbetrieb können vereinbaren, dass Ausbildungszeiten nach der Berufsschule zeitlich auf andere Tage verschoben wer-den. Allerdings darf dabei eine Ausbildungsdauer von 10 Stunden täglich und 48 Stunden wöchentlich – wobei die Berufsschulzeit anzurechnen ist – nicht überschrit-ten werden.

Es bestehen teilweise branchenspezifische Besonderheiten.

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