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7 Punkte für faire Prüfungen

- Kommentar -

Neu erlassene Verordnungen von IHK-Fortbildungsprüfungen sind in den letzten Jahren von zwei wesentlichen Merkmalen gekennzeichnet:

Deutliche Anhebung der Prüfungsinhalte und der Prüfungsanforderungen:
D.h. hauptsächlich die Lerninhalte (Stoffgebiete), die Anforderungen (Komplexität) und die Prüfungsdurchführung (Dauer / Anforderungen) an IHK-Fortbildungsprüfungen wurden spürbar angehoben.
Einige Fortbildungsprüfungen beinhalten gleich mehr Prüfungsfächer als das Vorgängermodell.

Deutliche Absenkung der Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung:
D.h. die erforderliche Berufspraxis nach dem Abschluss der Berufsausbildung („Gesellenzeit“) wurde bei neuen IHK-Fortbildungsprüfungen rapide herabgesetzt. Brauchte ein Teilnehmer früher drei Jahre Berufspraxis nach dem Abschluss seiner Berufsausbildung für eine Zulassung zu einer IHK-Fortbildungsprüfung, so kann er heute mit null Jahren Berufspraxis - also sofort nach dem Abschluss seiner Ausbildung - seinen IHK-Weiterbildungslehrgang beginnen und die vorgesehenen Prüfungen ablegen.

Die Folge dieser Entwicklung ist ein deutlicher Anstieg der so genannten „Durchfallerquote“ bei den IHK–Fortbildungsprüfungen (Gepr. IHK-Fachwirte / Gepr. IHK-Fachkaufleute / Gepr. Industriemeister und Fachmeister / Gepr. Betriebswirte / Gepr. Techn. Betriebwirte) bzw. dass viele Absolventen gerade noch ausreichende  Prüfungsleistungen erbringen. Ferner wird diese Entwicklung durch den Sachverhalt verstärkt, dass die Prüfungsteilnehmer tendenziell weniger Vorkenntnisse mitbringen („Pisa-Schüler sind in der Weiterbildung angekommen“).

Die DIHK-Bildungs-GmbH, die in Deutschland die Erstellung der bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungsaufgaben der IHK-Fortbildungsprüfungen organisiert, hat auf diese Veränderungen reagiert und als Leitbild für IHK-Fortbildungsprüfungen einen „Sieben-Punkte-Katalog“ („7 Punkte für faire Prüfungen“ - siehe Downloads) erstellt. Die Erstellung von bundeseinheitlichen schriftlichen IHK-Fortbildungsprüfungen erfolgt nun nach den Maßgaben dieses „Sieben-Punkte-Kataloges“.
Das Ziel dieser Maßnahmen ist die Wiederherstellung einer Gaußschen Normalverteilung bei den Prüfungsleistungen (Noten) der Absolventen von IHK-Fortbildungsprüfungen.

Einige der sieben Punkte aus dem Leitbild „7 Punkte für faire Prüfungen“ sind klar verständlich, andere Punkte benötigen Erläuterungen.

Damit für Prüfungsteilnehmer, Bildungsträger und Prüfungsausschussmitglieder auch weiterhin eine transparente Prüfungsvorbereitung, Prüfungsdurchführung und Prüfungsbewertung gewährleistet ist, werden hier die sieben Punkte erläutert.

1. Dramaturgie
Aufbau der Aufgabensätze
vom Leichten zum Schweren, vom Einfachen zum Komplexen

Keine Erläuterung erforderlich

2. Strukturierung
Transparente Anforderungen
Themenschschwerpunkte sind Prüfungsteilnehmern, Prüfern und Bildungsträgern bekannt
Vergleichbarkeit der Prüfungen garantieren

„Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ – was bedeutet dies?
Bislang konnten Bildungsträger, Dozenten und Prüfungsteilnehmer bereits die Struktur einer schriftlichen Prüfung aus den – ca. 6 Monate nach dem Prüfungstermin veröffentlichten – „alten“ Prüfungsaufgaben ableiten. Mit der Einführung der „Strukturierung“ soll nun bereits vorab mehr Transparenz geschaffen werden.
„Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ bedeutet, dass die Themenschwerpunkte und die prozentuale Verteilung der Themenschwerpunkte der schriftlichen Prüfungen für Bildungsträger, Prüfungsteilnehmer und Prüfer bekannt sind und die Vergleichbarkeit von Prüfungen garantiert ist.
Auf der Homepage der DIHK-Bildungs-GmbH sind unter dem Begriff „Strukturierungen“(der schriftlichen Prüfung) folgende Angaben zu bundeseinheitlichen Fortbildungsprüfungen veröffentlicht:

  1. Angabe, welche Gliederungspunkte aus dem Rahmenplan im jeweiligen schriftlichen Prüfungsfach prüfungsrelevant sind.
  2. Angabe, welche Themen aus dem Rahmenplan im jeweiligen schriftlichen Prüfungsfach prüfungsrelevant sind.
  3. Angabe, wie viele Punkte für die Prüfungsaufgabe(n) in dem genannten Prüfungsthema vergeben werden.

Siehe hierzu auch Weblinks - Strukturierungen -

Ab wann gilt die „Strukturierung“?
Die veröffentlichte Strukturierung gilt ab der Frühjahrsprüfung 2012.
Diese Strukturierung gilt dann nicht nur für die Frühjahrsprüfung 2012, sondern die Strukturierung gilt unverändert – soweit die DIHK-Bildungs-GmbH keine Änderung vornimmt – auch für die nachfolgenden bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen.
Tipp: „Strukturierung“ auf der Homepage der DIHK-Bildungs-GmbH direkt recherchieren und stets das nötige Augenmerk geben.

Sind Abweichungen bei den veröffentlichten „Strukturierungen“ möglich?
Bei den Angaben der „Strukturierungen“ handelt es sich um Richtwerte, von denen in einzelnen Fällen in geringem Umfang abgewichen werden kann.

Empfehlung an die Bildungsträger - Empfehlung an die Teilnehmer :
Weiterhin ganzen Stoffplan vermitteln - weiterhin ganzen Stoffplan lernen!
In der Vergangenheit waren die jeweilige Verordnung und der jeweilige Rahmenplan für die Bildungsträger und Dozenten primär verbindlich, welche Inhalte wie intensiv gelehrt werden müssen, bzw. waren die Verordnung und der Rahmenplan für die Aufgabenerstellung primär verbindlich, welche Inhalte wie intensiv geprüft werden können, bzw. waren die Verordnung und der Rahmenplan für die Prüfungsteilnehmer primär verbindlich, welche Inhalte wie intensiv zu lernen sind.
Nun gibt die neue „Strukturierung“ eine weitere Orientierung vor.

Wir empfehlen den Bildungsträgern und Fachdozenten jedoch weiterhin, die vollständige Vermittlung der Lerninhalte der jeweiligen Verordnung, des jeweiligen Rahmenplanes, da das weiterhin bestehende Ziel der Prüfung und die Bezeichnung des Abschlusses der Prüfung (oft § 1 einer Verordnung) unverändert bestehen bleibt.
Ferner empfehlen wir den Teilnehmern, weiterhin die vollständige Aneignung (= „lernen“) der Lerninhalte der jeweiligen Verordnung, des jeweiligen Rahmenplanes, da die Unternehmen von Absolventen mit einer anerkannten IHK-Fortbildungsprüfung auch weiterhin, das volle, bisher bekannte Leistungsprofil erwarten, da auch weiterhin hohe betriebliche Anforderungen im nationalen und internationalen Wettbewerb erfüllt werden müssen.

Ob ein Bildungsträger im Rahmen seiner Vorbereitungslehrgänge auf anerkannte IHK-Fortbildungsprüfungen seinen Kunden weiterhin die vollständigen Lerninhalte vermittelt - oder nur noch die in der „Strukturierung der schriftlichen Prüfungen“ genannten Themen - ist ein Qualitätsmerkmal auf dem Weiterbildungsmarkt.
Und ob ein Absolvent einer IHK –Fortbildungsprüfung weiterhin die vollständigen Kompetenzen seines Abschlusses beherrscht – oder nur noch die in der „Strukturierung der schriftlichen Prüfungen“ genannten Themen –ist ebenfalls ein Qualitätsmerkmal auf dem Weiterbildungsmarkt.
Erfahrungen bestätigen, dass sowohl ein einseitiges „trimmen“ als auch ein einseitiges „bimsen“ keine ganzheitliche Qualität ermöglicht.

„Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ gilt nicht bei anschließenden mündlichen Prüfungen!
Die „Strukturierung“ gilt nur für die bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen – nicht für die regional, vom jeweiligen Prüfungsausschuss einer IHK durchgeführten mündlichen Prüfungen.
Themen einer mündlichen Prüfung können weiterhin alle aufgeführten Inhalte eines Prüfungsfaches gemäß Rahmenplan sein. D.h. für anstehende mündliche Prüfungen sind weiterhin alle Inhalte eines Prüfungsfaches gemäß Rahmenplan relevant.

„Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ gilt nur für bundeseinheitlich erstellte IHK-Fortbildungsprüfungen.
Die „Strukturierung“ gilt nur für die bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen – nicht für die regional, vom jeweiligen Prüfungsausschuss einer IHK erstellten schriftlichen Prüfungen.
Themen einer schriftlichen Prüfung können hier weiterhin alle aufgeführten Inhalte eines Prüfungsfaches gemäß Rahmenplan sein. D.h. für anstehende regionale Prüfungen  (sogenannte „kleine Weiterbildungsprüfungen“)  sind weiterhin alle Inhalte eines Prüfungsfaches gemäß Rahmenplan relevant.

„Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ gilt nicht bei den Projektarbeiten bei den IHK-Fortbildungsabschlüssen „Gepr. Betriebswirt/-in“ und „Gepr. Techn. Betriebswirt/-in“
Die „Strukturierung“ gilt nur für die bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen – nicht für die regional, vom jeweiligen Prüfungsausschuss einer IHK zu prüfenden Projektarbeiten bei den beiden o. g. IHK-Fortbildungsprüfungen.
Thema einer Projektarbeit können weiterhin alle genannten Prüfungsanforderungen der  aufgeführten Prüfungsteile sein.

Prüfungsausschüsse sind aufgefordert, ihre Positionierung neu zu definieren
Während den Teilnehmern bei früheren IHK-Fortbildungsprüfungen noch keine „Strukturierung der schriftlichen Prüfung“ vorlag, so verfügen die Prüfungsteilnehmer von bundeseinheitlichen IHK-Fortbildungsprüfungen nunmehr über klar festgelegte Angaben aus der „Strukturierung der schriftlichen Prüfung“.
Die Prüfungsbedingungen sind damit neu definiert.

Da der gesetzliche Auftrag der Prüfer in der beruflichen Weiterbildung aber unverändert bestehen bleibt (§ 56 i. V. m. § 42 Berufsbildungsgesetz -> Bewertung von Prüfungsleistungen), sich jedoch die Prüfungsbedingungen ab der Frühjahrsprüfung 2012 deutlichgeändert haben, sind die Mitglieder der betreffenden Prüfungsausschüsse gleichfalls aufgefordert, ihr Selbstverständnis und ihre Positionierung ab der Frühjahrsprüfung 2012 ebenfalls neu zu definieren – vom grundsätzlichen Anspruch an eine Prüfungsleistung bis hin zum Umgang mit Ermessensspielräumen.

Das Ziel einer IHK-Fortbildungsprüfung – die objektive und differenzierte Leistungsfeststellung – bleibt unverändert bestehen. Eine Prüfung soll weiterhin zwischen leistungsstarken und leistungsschwachen Prüfungsteilnehmern unterscheiden. Maßstab dieser Differenzierung bzw. Bewertung ist in der IHK-Berufsausbildung und in der IHK-Weiterbildung der bestehende 100-Punkte-Schlüssel gemäß den Prüfungsordnungen in der Aus- und Weiterbildung. Die mit diesem bestehenden 100-Punkte-Schlüssel ermittelten Prüfungsergebnisse haben eine hohe Aussagekraft für die Unternehmen.

3. Typisierung
Berufstypische Aufgaben
mit gleicher Aufgabenstellung und veränderten Details prüfen

„Alte“ Prüfungsaufgaben geben einen sehr guten Einblick in das Leistungsprofil einer IHK-Fortbildungsprüfung. Alle durchgeführten bundeseinheitlichen schriftlichen Prüfungen – die kompletten Aufgaben mit den Lösungsvorschlägen – werden veröffentlicht und können beim W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG bestellt werden.

„Neue“ Prüfungsaufgaben sollen nun „mit gleicher Aufgabenstellung und veränderten Details“ erstellt werden.

4. Niveau
Abstufung nach Schwierigkeitsgraden
Leichte, mittlere und schwere Aufgaben bzw. Teilaufgaben
typische Anforderungen des Berufsbildes

Die Kernverantwortung der Beteiligten (Aufgabenersteller / Feedbacks der Prüfer / Koordination durch die DIHK-Bildungs-GmbH) liegt in der Übereinstimmung vom Niveau der Fortbildung – i. d. R. in § 1 einer Prüfungsverordnung ganz klar definiert – und dem Niveau der Prüfungsaufgaben. Teilnehmer von IHK-Fortbildungsprüfungen können sich mit Fug und Recht Meister, Fachwirt, Fachkaufmann, Betriebswirt oder Technischer Betriebswirt nennen, wenn der Abschluss durch eine Prüfung (Prüfungsaufgaben) erworben wurde, die der Abschlussbezeichnung entspricht.
Wenn z.B. „Gepr. Industriemeister – Fachrichtung Metall“ draufsteht, muss durch entsprechende Prüfungsaufgaben sichergestellt sein, dass auch „Gepr. Industriemeister – Fachrichtung Metall“ drin ist.

5. Verständlichkeit
Eindeutige Formulierungen
klar und sprachlich verständlich
Arbeitsaufträge unmittelbar erkennbar

Keine Erläuterung erforderlich

6. Prüfungszeit
Ausreichende Bearbeitungszeit
für Lesen, Verstehen, Lösen und Niederschreiben von Aufgaben und Lösung
für die Verwendung zugelassener Hilfsmittel

Keine Erläuterung erforderlich

7. Punkte
Angemessener Bearbeitungsaufwand
prüfen jeder einzelnen Aufgabe (vor dem Zusammenstellen der Aufgabensätze) in Relation zur Punkteverteilung

Keine Erläuterung erforderlich


Resümee:

Die Aufgabe von IHK-Fortbildungsprüfungen besteht aus
- der Prognosefunktion,
- der Kontrollfunktion und der daraus resultierenden
- Personalbeschaffungsfunktion für die Unternehmen.

Die Umsetzung der Prognosefunktion - auch Filter- und Niveausicherungsfunktion genannt -
erfolgt über die in jeder Verordnung geregelten Zulassungsvoraussetzungen zu einer IHK-Fortbildungsprüfung. Da die Zulassungsvoraussetzungen abgesenkt wurden, hat die Prognosefunktion an Bedeutung verloren.

Die Umsetzung der Kontrollfunktion erfolgt über die Prüfung. Durch die Einführung des neuen Leitbildes „ 7 Punkte für faire Prüfungen“ haben sich die Prüfungsbedingungen von IHK-Fortbildungsprüfungen in Deutschland – wie hier dargestellt -  verändert. Damit hat sich auch die Kontrollfunktion geändert.

Der Bedeutungsverlust der Prognosefunktion und eine geänderte Kontrollfunktion können bei den Unternehmen eine Neudefinition der Personalbeschaffungsfunktion - also der Aussagekraft und der Bedeutung von IHK-Fortbildungsabschlüssen - begründen.

Um mittelfristig die Realität dieser umfangreichen bildungspolitischen Veränderungen im Bereich der beruflichen Weiterbildung zu erfassen, ist es daher sinnvoll, die Innen- und Außenwirkung dieser Veränderungen aufmerksam zu beobachten.

Einen Erkenntniswert haben dabei zielführende Fragestellungen:

Zum Beispiel: Erfolgt die Qualifizierung von Mitarbeitern weiterhin in längeren außerbetrieblichen Bildungsmaßnahmen bei freien Bildungsträgern zur Vorbereitung auf anerkannte Weiterbildungsabschlüsse – oder erfolgt die Qualifizierung von Mitarbeitern zunehmend in kürzeren Bildungsmaßnahmen in einem innerbetrieblichen Rahmen (zu spezifischen innerbetrieblichen Themen) ohne einen anerkannten Abschluss gemäß Berufsbildungsgesetz (z. B. in unternehmenseigenen Akademien)?

Oder: Streben - z.B. die erfolgreichen Absolventen einer Industriemeisterprüfung - tatkräftig eine Meisterstelle bzw. ein anstehendes Assessment an, oder überwiegt hier zunehmend eine eher zurückhaltende Einstellung?

Oder: Erfolgt die Besetzung von typischen Fach- und Führungspositionen weiterhin mit Absolventen einer klassischen beruflichen Weiterbildung – oder erfolgt die Besetzung von Fach- und Führungspositionen mit Absolventen einer beruflichen Qualifizierung plus einem universitärem Abschluss (z. B. Absolventen von dualen Studiengängen)?

Die Messlatte um eine veränderte Innenwirkung zu erkennen, kann sich dabei auf die Frage konzentrieren:
Ist ein Absolvent einer IHK-Fortbildungsprüfung auch weiterhin getragen von dem inneren Stolz, dass er eine große Lernleistung und eine große persönliche Herausforderung ganz eigenständig bewältigt hat und nun mit neuen, eigenständig erworbenen beruflichen  Kompetenzen engagiert neue berufliche Herausforderungen im Unternehmen bewältigt?

Und die Messlatte um Veränderungen der Außenwirkung zu erkennen, kann sich auf die Frage richten:
Hat eine IHK-Fortbildungsprüfung bei den Unternehmen auch in Zukunft weiterhin den gleichen hohen Stellenwert als anerkannter Leistungsnachweis für angehende Führungskräfte wie bisher?


Prüfungen Weiterbildung
Teamleitung
Dr. Wilhelm Hirschmann
Oktober 2013

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