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15.05.2017

Bundesrat stimmt Gesetz zur Bürokratieentlastung zu

Der Bundesrat hat dem Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz zugestimmt. Es entlastet vor allem kleine Unternehmen mit zwei bis drei Mitarbeitern. Sie unterliegen oft der ganzen Bandbreite an Vorschriften, haben in der Regel jedoch keine Spezialisten im Haus, die sich in die Fachgesetze detailliert einarbeiten können. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) macht sich seit jeher auf Bundesebene für den Abbau von Bürokratie stark. 

Ein Schwerpunkt des Gesetzes ist das weitere Reduzieren bürokratischer Vorschriften im Steuerrecht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem Thema Digitalisierung. Mit einer neuen Fälligkeitsregelung für die Beiträge zur Sozialversicherung wird schließlich eine weitere langjährige Forderung der Wirtschaft umgesetzt.

Der Bundestag hatte am 27. April die Anhebung der Schwelle für geringfügige Wirtschaftsgüter beschlossen. Wenn der Bundesrat dieser Anhebung zugestimmt hat, können viele Anschaffungen, wie Tablets und Büromaterial, dann direkt im Jahr der Anschaffung steuerlich voll abgeschrieben werden. Die Unternehmen müssen diese Güter dann nicht mehr bürokratisch aufwendig über viele Jahre erfassen und abschreiben. Das senkt Bürokratiekosten und schafft Investitionsanreize.
 
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