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04.07.2017

Zahl der Erwerbstätigen steigt 2015 in 19 der 26 hessischen Regionen

Nach Mitteilung des Hessischen Statistischen Landesamts wiesen von den 26 kreisfreien Städten und Landkreisen Hessens 19 eine Zunahme und 7 eine Abnahme der Erwerbstätigenzahl auf. Der Rheingau-Taunus-Kreis hatte mit 2,0 Prozent den höchsten Zuwachs an Erwerbstätigen. Auf Platz 2 und 3 folgten Frankfurt am Main (plus 1,9 Prozent) und der Main-Taunus-Kreis (plus 1,8 Prozent). Abnahmen verzeichneten u. a. die Stadt Kassel (minus 0,5 Prozent), der Werra-Meißner-Kreis (minus 0,8 Prozent) und der Landkreis Hersfeld-Rotenburg (minus 1,0 Prozent). Die Spanne der Veränderungsraten reichte von minus 1,0 Prozent bis plus 2,0 Prozent. Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Jahr 2015 gegenüber 2014 um 0,9 Prozent.

Erwerbstätige in den Regierungsbezirken
Im Vergleich der drei Regierungsbezirke wies der Regierungsbezirk Darmstadt mit 1,2 Prozent die stärkste Zunahme der Erwerbstätigkeit auf. Etwas schwächer entwickelte sich der Regierungsbezirk Gießen (plus 0,5 Prozent), dicht gefolgt vom Regierungsbezirk Kassel (plus 0,3 Prozent).
Fast zwei Drittel der hessischen Erwerbstätigen hatten 2015 ihren Arbeitsplatz im Regierungsbezirk Darmstadt. Allein in der Stadt Frankfurt am Main waren 679 000 Personen oder 20,4 Prozent aller Erwerbstätigen in Hessen beschäftigt und damit mehr als im gesamten Regierungsbezirk Kassel (639 500 Beschäftigte oder 19,2 Prozent). Im Regierungsbezirk Gießen waren es rund 509 100 oder 15,3 Prozent.

Erwerbstätige im Dienstleistungsbereich
In allen kreisfreien Städten und Landkreisen waren die Erwerbstätigen mehrheitlich im Dienstleistungsbereich tätig. Die Spanne der Anteile in den Regionen reichte von 62,4 Prozent im Landkreis Kassel bis 89,5 Prozent in Frankfurt am Main. Im Durchschnitt aller Regionen hatten rund 78 Prozent der Erwerbstätigen ihren Arbeitsplatz im Dienstleistungsbereich.

Marginal Beschäftigte
In Hessen war 2015 durchschnittlich jede bzw. jeder achte Erwerbstätige marginal beschäftigt. Dies sind Erwerbstätige mit ausschließlich geringfügiger Beschäftigung (geringfügig entlohnte und kurzfristig Beschäftige) sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Arbeitsgelegenheiten. Den höchsten Anteil dieser Gruppe an den Erwerbstätigen insgesamt meldete der Rheingau-Taunus-Kreis mit 17,2 Prozent. Die Stadt Frankfurt am Main verzeichnete mit 7,6 Prozent mit Abstand den niedrigsten Wert.

Methodische Hinweise
Bei den hier vorgelegten Länderergebnissen, die auf dem Rechenstand des Statistischen Bundesamtes vom 18. August 2016 basieren, handelt es sich um Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ (AK ETR), dem alle statistischen Ämter der Länder, das Statistische Bundesamt sowie der Deutsche Städtetag angehören. Zusätzlich zur Erstberechnung des Jahresdurchschnitts der Erwerbstätigenzahl für das Jahr 2015 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse für die Jahre 2012, 2013 und 2014 überarbeitet. Die Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Homepage des AK ETR unter www.aketr.de abgerufen werden.

Die Darstellung der Erwerbstätigkeit erfolgt als durchschnittliche Größe aller Erwerbstätigen nach dem Inlandskonzept (Arbeitsortkonzept). Grundlage bilden die von der International Labour Organization (ILO) aufgestellten Normen, die im Einklang mit den entsprechenden Definitionen des Europäischen Systems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (ESVG) 2010 stehen.

Erwerbstätige Verwaltungsbezirke 2015
 
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