Ausbildungsberufe von A-Z

Ausbaufacharbeiter/-in

Ausbaufacharbeiter/-innen sind vom Keller bis zum Dach für alle Arbeiten im Haus zuständig. Je nach Schwerpunkt kümmern sie sich um Zimmerarbeiten (Verkleidungen, Verschalungen, Balkenwerk), führen fachmännische Stuckarbeiten aus, verschönern Küche, Bad oder Terrasse durch Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten, stellen Estriche für sämtliche Räume her, bringen isolierende und dämmende Materialien auf oder dichten den Musikkeller schallhemmend ab.
1. Stufe: Ausbaufacharbeiter/-in:
Die berufliche Fachbildung gliedert sich in verschiedene Schwerpunkte:
  •     Betonstein- und Terrazzoarbeiten
  •     Estricharbeiten
  •     Fliesen-, Platten- und Mosaikarbeiten
  •     Isolierarbeiten
  •     Stuckarbeiten
  •     Trockenbauarbeiten
  •     Zimmerarbeiten
2. Stufe: Bei einer Stufenausbildung (länger als ein Jahr) können weiterhin die folgenden Berufe erlernt werden:
  • Estrichleger/-in
  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/-in
  • Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer/-in:
    Ob Neubau, Altbau oder Brandschutzmaßnahmen, überall gibt es etwas für diese Fachleute zu tun. Sie schützen Anlagen und Gebäude vor den Widrigkeiten des Wetters und vor Gefahren durch Feuer und Hitze. Auch um Energie zu sparen, ist eine gute Isolierung unabdingbar.
  • Stuckateur/-in:
    Kein Altbau kommt ohne ihn/sie aus und ein Neubau auch nicht, wenn die Fassaden nach etwas aussehen sollen. Sowohl im Innen- wie im Außenputz „fit“, lernt der/die Stuckateur/-in moderne Innenausbauten wie etwa Raumtrennwände und abgehängte Decken sowie Wärme-, Schall- und Brandschutzmaßnahmen anzubringen, Fassaden zu gestalten sowie Stuckarbeiten durchzuführen: Eckgesimse, Ornamente, Stucksäulen, Stuckdecken – alles, was eine Fassade schön und variantenreich macht. Arbeit gibt es bei Stuckateurbetrieben, Altbausanierungsunternehmen, Bauträgergesellschaften, in der Fertighausindustrie und im Baustoffhandel. Gefragt sind: Technisches Verständnis, Sinn für Flächenaufteilung, -gestaltung, Farben und Genauigkeit.
  • Trockenbaumonteur/-in:
    Ob in großen Hallen, Bürogebäuden oder im Eigenheim, überall gibt es Einsatzmöglichkeiten für den/die Trockenbaumonteur/-in. Sie sorgen für die richtige Akustik und dafür, dass die Nachbarn nicht aus dem Bett fallen, wenn man mal in aller Gemütlichkeit die Musik etwas lauter genießt. Weiterhin erledigen sie verschiedenste Putz- und Stuckarbeiten oder sorgen für die „richtige“ Aufteilung in Bürogebäuden
  • Zimmerer/-in
Die Ausbildungsdauer beträgt gemäß Ausbildungsordnung drei Jahre oder zwei Jahre plus ein Jahr.
Kurzinformationen zu diesem Beruf finden Sie bei BERUFEnet.de
Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebes.
​​​​​​​Gebühren
Für die Inanspruchnahme hoheitlicher Aufgaben werden Gebühren gemäß der Gebührenordnung der IHK Kassel-Marburg erhoben.