Import von Persönlicher Schutzausrüstung

Chinesische Schutzmasken auf dem Prüfstand

Seit Monaten läuft die Produktion von medizinischer und persönlicher Schutzausrüstung (Personal Protective Equipment; PPE) im Reich der Mitte auf Hochtouren. Ein Ende ist nicht in Sicht, die Nachfrage riesig – auch aus Deutschland. Doch Beschaffungssituation und Logistik sind komplex. Bei den deutschen Auslandshandelskammern, Konsulaten sowie der Botschaft häufen sich die Anfragen. Gerade Unternehmen ohne entsprechende Beschaffungserfahrung im internationalen Handel mit China, geschweige denn im Handel mit medizintechnischen Produkten, tun sich schwer. Experten empfehlen daher die Zusammenarbeit mit erfahrenen (Handels-)Firmen, um Betrugsfälle, mangelhafte Produkte und Missverständnisse zu vermeiden. (GTAI)
Import von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) 
Die EU-Kommission hat beschlossen, den Marktzugang zu persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) zu beschleunigen und die Überwachung zu vereinfachen.
  • Informationen zum Inverkehrbringen von PSA sowie Coronatests hat die IHK Koblenz auf ihrer Homepage zusammengefasst. 
  • Die AHK in China informiert ebenfalls zum Thema, u. a.  zur Klassifikation von Produkten. 
  • Die European Safety Federation (ESF) hat auf ihrer Website eine Übersicht mit verdächtigen Zertifikaten veröffentlicht
EU-Kommission befreit Einfuhr von medizinischer Ausrüstung aus Nicht-EU-Ländern von Zöllen und Mehrwertsteuer
Als Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus hat die Kommission am 3. April 2020 beschlossen, den Anträgen der Mitgliedstaaten und des Vereinigten Königreichs auf eine vorübergehende Befreiung der Einfuhr von Medizinprodukten und Schutzausrüstungen aus Drittländern von Zöllen und Mehrwertsteuer stattzugeben. Dadurch wird die Belieferung von Ärzten, Pflegepersonal und Patienten mit der dringend benötigten medizinischen Ausrüstung finanziell erleichtert. Die Maßnahme betrifft Masken und Schutzausrüstung sowie Testkits, Beatmungsgeräte und andere medizinische Ausrüstung. Sie gilt für einen Zeitraum von 6 Monaten, kann jedoch noch weiter verlängert werden. Die Befreiung von Mehrwertsteuer und Zöllen greift nur, wenn die medizinische Ausrüstung durch staatliche Organisationen oder anerkannten Organisationen der Wohlfahrtspflege eingeführt werden. Pressemitteilung der EU-Kommission