Beantragung: Hilfestellungen und Hotline

Corona-Soforthilfe in Hessen

Aktuelles

Die Frist zur Vorlage von Anträgen nach dem Corona-Virus-Soforthilfsprogramm Hessen 2020 ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 geendet. Alle bis 24:00 Uhr eingegangen Anträge werden selbstverständlich noch durch das Regierungspräsidium Kassel bearbeitet. 

Wir sind für sie da!

Die IHK Kassel-Marburg berät unter der Soforthilfe-Hotline 0561 7891-100  zu Fragen des Programms. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen keine Auskünfte über den Bearbeitungsstand Ihres Antrags geben können. Sie werden automatisch per eMail über den Stand Ihres Antrags informiert.

Benötigte Unterlagen

Für den Online-Antrag benötigen Sie Ihre Steuernummer, die Bankverbindung und folgende Dokumente im PDF-Format, die Sie auch dem Antrag beifügen müssen. Bereiten Sie diese vor, damit Sie sie dann ohne Probleme hochladen können:
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Personenunternehmen: Einkommensteuerbescheid bzw. Feststellungsbescheid bei mehreren Unternehmen
  • Kapitalgesellschaften: Umsatzsteuerbescheid bzw. letzte Umsatzsteuervoranmeldung bzw. Transferticket zu ELSTER
  • Wenn Sie Mitarbeiter haben: die letzte Lohnsteueranmeldung

Weiterhin brauchen Sie die
  • Die Zahl Ihrer Mitarbeiter: Für die Zahl der Beschäftigten werden Vollzeitäquivalente benötigt.  Zur Umrechnung von Teilzeitkräften und 450 Euro-Jobs in Vollzeitäquivalente:
    • Mitarbeiter bis 20 Stunden = 0,5 Vollzeitkräfte
    • Mitarbeiter bis 30 Stunden = 0,75 Vollzeitkräfte
    • Mitarbeiter über 30 Stunden = 1 Vollzeitkräfte
    • Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis = 0,3 Vollzeitkräfte
  • Den Betrag Ihres Liquiditätsengpasses (Kalkulieren Sie hier für die kommenden drei Monate)

Wer wird gefördert?

Förderberechtigt sind Selbstständige (auch Angehörige freier Berufe und Künstler), Kleinstunternehmen, kleine oder mittlere Unternehmen (mit Ausnahme der Primärerzeugung auch der Landwirtschaft) mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente). Der Hauptsitz des antragstellenden Unternehmens bzw. Wohnsitz der antragstellenden Einzelperson muss in Hessen sein.

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss, der ausschließlich für Förderberechtigte gewährt wird, die unmittelbar infolge der Corona-Virus-Pandemie in eine existenzgefährdende wirtschaftliche Schieflage bzw. in massive Liquiditätsengpässe geraten sind und diesen Liquiditätsengpass nicht mit Hilfe sonstiger Eigen- oder Fremdmittel ausgleichen können.
Die Zuschüsse werden zur Überwindung der existenzbedrohlichen Wirtschaftslage bzw. des Liquiditätsengpasses gewährt, die durch die Corona-Virus-Pandemie vom Frühjahr 2020 entstanden sind. Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.

Höhe der Förderung

Die Förderung wird als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.
Die Soforthilfe ist als Festbetrag gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt inklusive der Bundesförderung für drei Monate:
  •  bis zu 5 Beschäftigte: 10.000 Euro
  •  bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro
  •  bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro
Für die Zahl der Beschäftigten werden Vollzeitäquivalente benötigt. 
Die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie entstandene existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. die Liquiditätsengpässe sind durch Eidesstattliche Versicherung zu bestätigen. Die Bewilligungsbehörde behält sich eine Überprüfung der Angaben im Antragsformular und der wirtschaftlichen Verhältnisse vor. Obergrenze für die Höhe der Förderung ist der Betrag des durch die Corona-Krise verursachten Liquiditätsengpasses. In diesem Fall legt die Bewilligungsbehörde einen geringeren Festbetrag fest. Mögliche Entschädigungsleistungen nach dem Infektionsschutzgesetz sowie zustehende Versicherungsleistungen aus Absicherung von Betriebsunterbrechungen oder Betriebsausfall werden auf den vorgesehenen Zuschuss angerechnet.
Unabhängig davon ist eine Kumulierung mit sonstigen staatlichen oder EU-Hilfen zum Ausgleich der COVID-19-Pandemie ausgelösten Liquiditätsengpässe im Rahmen der beihilferechtlichen Vorgaben möglich.

Auf unsere umfangreiche Sonderseite zu finanziellen Hilfen finden Sie weitere Möglichkeiten. Vordringliche Zielsetzung ist es, die laufenden Belastungen des Betriebes möglichst gering zu halten und die Liquidität zu sichern, damit der Betrieb handlungsfähig bleibt und die aktuelle Krise übersteht.