Antragstellung seit 10. Juli möglich

Corona-Überbrückungshilfe


Seite zuletzt aktualisiert: 29. September 2020
Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung
Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge für die 2. Phase können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden. Wichtig: Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die 1. Phase zu stellen. Gegenüber der 1. Phase der Überbrückungshilfe sind für die 2. Phase bereits Vereinfachungen angekündigt worden. Weitere Informationen
Anträge können ausschließlich über Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beziehungsweise vereidigte Buchprüfer gestellt werden.

Wichtige Informationen zu den Überbrückungshilfen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu finden.

Weitere Hinweise zum Antragsverfahren finden Steuerberater und Wirtschaftsprüfer auf der Seite der Steuerberaterkammer (StBK) Hessen und der Homepage der Wirtschaftsprüferkammer (WPK).

 
An wen kann ich meine Fragen richten?
  • Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen
    Kontaktieren Sie Ihre IHK: Carsten Heustock, Tel. 0561 7891-277 | E-Mail: heustock@kassel.ihk.de
  • Handwerksbetriebe
    Wenden Sie sich bitte an ihre regionale HWK.
  • Gastwirte und Hoteliers
    Kontaktieren Sie Ihre IHK: Daniel Hankel, Tel. 0561 7891-285, E-Mail: hankel@kassel.ihk.de 
  • Handelsunternehmen
    Kontaktieren Sie Ihre IHK: Oliver Stöhr, Tel. 0561 7891-322 | E-Mail: stoehr@kassel.ihk.de

Wie hoch ist die Überbrückungshilfe?

Die Überbrückungshilfe soll ein Zuschuss zu den betrieblichen Fixkosten der Monate Juni bis August sein. Entscheidend ist dabei der geschätzte Umsatzrückgang im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat.
Folgende Staffelung ist vorgesehen:
  • >70% Umsatzrückgang = 80% der Fixkosten werden erstattet
  • 50%-70% Umsatzrückgang = 50% der Fixkosten werden erstattet
  • 40%-50% Umsatzrückgang = 40% der Fixkosten werden erstattet
Weitere Details finden Sie unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Wer erhält die Überbrückungshilfe?

Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen, deren Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60% gegenüber den Monaten April und Mai 2019 eingebrochen ist. Die Unternehmen sind im Inland ansässig, verfügen über eine eigene Rechtspersönlichkeit, sind wirtschaftlich am Markt im Haupterwerb tätig, sind nach dem 31.10.2019 gegründet.

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Selbstständige im Nebenerwerb
  • Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder Insolvenz angemeldet haben
  • Unternehmen, die sich am 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition in Schwierigkeiten befunden haben
  • Unternehmen, die sich für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren, das heißt mehr als 249 Beschäftigte haben, mehr als 50 Mio. Umsatz oder mehr 43 Mio. Euro Bilanzsumme haben

Welche Kosten können angesetzt werden?

Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten und weitere Kosten. Details finden Sie in der umfangreichen FAQ-Liste des Bundesministeriums. Dort sind auch sehr detaillierte Hinweise zu Provisionsverlusten von Reisebüros.

Nicht gefördert werden:

  • Lebenshaltungskosten/Unternehmerlohn
  • Kosten für Privaträume
  • Fixkosten an verbundene Unternehmen*

Wann und wie kann ich die Überbrückungshilfe beantragen?

Das Programm startet am 10. Juli und die Antragstellung ist bis zum 30. September 2020 möglich. Die Beantragung ist ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer möglich.
StB und WP müssen sich zunächst über ein zentrales Portal des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) registrieren. Dort können anschließend Anträge für das gesamte Bundesgebiet gestellt werden; auch das Hochladen der einzureichenden Unterlagen wird dort möglich sein. 
Die Anträge werden dann an die in den Ländern zuständigen Stellen weitergeleitet - in Hessen ist die zuständige Stelle das Regierungspräsidium Gießen -, dort bearbeitet und auch von dort ausgezahlt.
Vorgesehen ist ein zweistufiges Antragsverfahren.
Bei Fragen zur Vorbereitung der Anträge und zu weiteren Details wenden Sie sich bitte an Ihren Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer.

Wie finde ich einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer?

Die berufsständischen Kammern und Verbände der Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer bieten auf ihren Homepages Suchservices an:
Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Welche anderen Hilfen gibt es?

Unternehmen können über die Hausbanken Förderkredite der hessischen Landesförderbank (WIBank Hessen) oder der KfW beantragen. Der Kleinkredit “Hessen-Mikroliquidität” kann ohne Mitwirkung der Hausbank direkt bei der WIBank beantragt werden. Das Land Hessen stellt außerdem Expressbürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen zur Verfügung.