Unseriöse Adressbuch- und Anzeigenofferten

Aktuelle Warnhinweise

Warnung vor einem Marketing-Verlag aus Griechenland

Die IHK Kassel-Marburg warnt aktuell vor der betrügerischen Anzeigenwerbung eines Verlages mit Sitz in Griechenland. Dieser Marketing-Verlag gibt sich als Verlag von IHK-Ausbildungsmagazinen mit dem Aufmacher “IHK...... Schule und was dann?“ aus und verkauft Anzeigenplätze an Unternehmen. Der Korrekturabzug der Anzeige sieht in der Gestaltung täuschend ähnlich aus wie die jeweils letzten Ausgaben des echten IHK-Ausbildungsmagazins. Auch ggf. nachfolgende Telefonate mit den umworbenen Unternehmen erwecken meist keinen täuschenden Charakter.  
Die IHK-Organisation hat nichts mit diesem Verlag zu tun und distanziert sich ausdrücklich vor diesen missbräuchlichen Offerten. Unternehmen werden dringend geraten, nicht auf die mit Kosten verbundenen Anzeigeofferten einzugehen. Falls bei Unternehmen der IHK Kassel-Marburg solche Offerten eingehen, bitten wir um Mitteilung an Richard Straka, Tel.: 0561 7891-315, E-Mail: straka@kassel.ihk.de

Vorsicht bei Eintragungsofferten Brancheneintrag für Hessen

Die IHK Kassel-Marburg warnt aktuell vor Eintragungsofferten mit einem Brancheneintrag für Hessen von einer Medien GmbH mit Sitz in den USA.
Im Schreiben wird um Bestätigung bzw. Korrektur der im Formular hinterlegten Firmenangaben zur Registrierung in ein Branchenbuch als Business-Eintrag gebeten. Bestätigen Unternehmen per Fax die Firmendaten mit Unterschrift und Firmenstempel wird eine Eintragungsgebühr in Höhe von 899€/je Jahr fällig bei einer Vertragslaufzeit von zwei Jahren.
Der beworbene Brancheneintrag hat jedoch keinerlei Nutzen für die Unternehmen. Daher empfehlen wir dringend, die Eintragungsofferte unbeachtet zu lassen und nicht auf das Vertragsangebot zu reagieren.

Warnung vor Rechnungen von falschen Amtsgerichten

Die IHK Kassel-Marburg warnt vor fingierten Rechnungen, die nicht von Amtsgerichten stammen. Blickfangmäßig und als zentrale Überschrift erscheint das jeweilige Landeswappen und der Hinweis "Rechnung". Während bei den sonst bekannten Aussendungen - wenn auch versteckt - der Hinweis auf ein Angebot erfolgt, fehlt dies bei diesen Aussendungen gänzlich! Im Gegenteil: Hier werden Zahlungsfristen genannt und der Zusatz, dass bei Nichteinhaltung „selbstverschuldete Mahngebühren" und eine "zwangsweise Einziehung des Betrags" drohen. Die Kostenspanne liegt zwischen 627 € und 737 €. Auf dem beigefügten Überweisungsträger wird als begünstigter Kontoinhaber sowohl eine LBB KS als auch eine MERZVINSKAS genannt.
Aufgrund der hohen Verwechslungsgefahr warnt die IHK Kassel-Marburg ausdrücklich davor, nach Erhalt solcher Formulare ungeprüft Zahlungen zu leisten.

Warnung vor gefälschten IHK-Beitragsbescheiden

Wie uns die IHK Frankfurt/Main mitteilt, werden derzeit postalisch Beitragsbescheide an Unternehmen der IHK Frankfurt/Main verschickt, die jedoch nicht von der IHK Frankfurt/Main stammen. Die bisher dort bekannt gewordenen gefälschten Bescheide weisen - anders als der Originalbeitragsbescheid - jedoch ein farbiges IHK-Logo auf. Zudem stimmt die aufgeführte Mitgliedsnummer nicht mit derjenigen des Empfängers überein. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der Fälschung ist die hinterlegte Bankverbindung, welche nicht die der zuständigen IHK ist.  
Falls im Zusammenhang mit einer Beitragsveranlagung der IHK Kassel-Marburg solche gefälschten Beitragsbescheide eingehen oder Unternehmen die Echtheit anzweifeln, bitten wir um Rückmeldung an das Beitragsteam der IHK Kassel-Marburg unter Tel.: 0561 7891-360.

IHK Kassel-Marburg warnt vor Schreiben der „IHKT Industrie- und Handelskartei“

Die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg warnt vor einem Schreiben der “IHKT Industrie- und Handelskartei“. Die IHK weist Unternehmen ausdrücklich darauf hin, dass die “IHKT Industrie- und Handelskartei“ nichts mit der IHK-Organisation zu tun hat.
Der Brief erwecke aufgrund seiner Gestaltung den Eindruck, von einer öffentlichen Stelle zu stammen und ist mit “Kostenbescheid“ überschrieben. Unternehmen werden aufgefordert, einen Betrag von 641,71 Euro für eine Registrierung in der Kartei zu zahlen. Im kleingedruckten Hinweistext heißt es, dass es sich bei dem Schreiben “um eine Offerte und nicht um eine offizielle Rechnung des Handelsregisters“ handle. Außerdem heißt es in dem Schreiben weiter, dass man “aufgrund der für Wirtschaftsunternehmen unsicheren Lage bedingt durch den Coronavirus einen routinemäßigen Abgleich firmenrelevanter Daten ihres Unternehmens durchführe“.
Wenn Unternehmen den Betrag überweisen, wird in der Folge ein Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren geschlossen, verbunden mit einer jährlichen Rechnung von 658,30 Euro.
“Für Unternehmen, die solche Schreiben erhalten, besteht keinerlei Verpflichtung zur Registrierung und Zahlung. Das Schreiben sollte dringend unbeachtet bleiben“ erklärt Richard Straka von der IHK Kassel-Marburg.

Warnung vor falschen Zahlungsaufforderungen der “Zahldienststelle“

Die IHK Kassel-Marburg warnt aktuell Unternehmen vor falschen Zahlungsaufforderungen einer Zahldienststelle in Höhe von 349€! Durch die Angabe von Aktenzeichen, Kassenzeichen und Zahlungsfristen in Verbindung mit dem Amtsgericht Kassel wird suggeriert, dass es sich um ein amtliches Schreiben handelt. Zudem ist das offizielle Landeswappen von Hessen aufgeführt. Auffällig ist weiter, dass auf dem Formular keine Adressdaten der “Zahldienststelle“ hinterlegt sind.
Unternehmen wird dringend empfohlen, die Zahlungsaufforderung zu ignorieren. Der Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V., Bad Homburg, hat bereits Strafanzeige gestellt.

Falsche Rechtsanwälte Stahlberg und Hartmann bieten Löschungen von negativen Bewertungen bei Google-Profil an.

Die angeblichen Rechtsanwälte Stahlberg und Hartmann (Berlin) bieten Unternehmen zum Preis von 149 € (zuzüglich MwST) je negativer Bewertung die Löschung bei Google-Profil an. Im Schreiben an die Unternehmen wird die Behauptung aufgestellt, dass bereits 500 Unternehmen erfolgreich geholfen werden konnte. Die Personen Stahlberg und Hartmann verfügen jedoch nicht über eine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und sind zur Rechtsberatung nicht befugt.
Die IHK Kassel-Marburg empfiehlt den Unternehmen daher ausdrücklich, auf diese Masche nicht zu reagieren! Die Rechtsanwaltskammer Berlin ist informiert.

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen warnt vor Betrugsversuchen.

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen warnt vor E-Mails mit dem Betreff “Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“. Die Wirtschafts- und Strukturbank Hessen ist nicht Absender dieser E-Mail! Die in dieser E-Mail angehängten Dateien zielen darauf ab, an Ihre Daten zu kommen. Löschen Sie bitte daher umgehend diese E-Mail.
 

Zahlungsdienststelle versendet falsche Rechnungen mit Bezug zu Amtsgerichten

Die IHK Kassel-Marburg warnt vor Betrugsversuchen einer Zahldienststelle im Zusammenhang mit Amtsgerichten. Im Namen von  Amtsgerichten ergehen derzeit Zahlungsaufforderungen an Unternehmen, die jedoch nicht von den Amtsgerichten stammen. Die Aufmachung  ist täuschend echt so erstellt, dass Unternehmen vermeintlich von der Echtheit der Forderung durch das jeweilige Amtsgericht ausgehen.
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Amtsgerichte Forderungen erheben, jedoch nicht in Zusammenhang mit einer externen Zahldienststelle.  Zahlen Sie daher nicht vorschnell. Rufen Sie bei eingehenden Forderungen das jeweilige Amtsgericht im Zweifel an und klären die Berechtigung !