Recht

Aktuelle Warnhinweise

Warnung vor gefälschten IHK-Beitragsbescheiden
Wie uns die IHK Frankfurt/Main mitteilt, werden derzeit postalisch Beitragsbescheide an Unternehmen der IHK Frankfurt/Main verschickt, die jedoch nicht von der IHK Frankfurt/Main stammen. Die bisher dort bekannt gewordenen gefälschten Bescheide weisen - anders als der Originalbeitragsbescheid - jedoch ein farbiges IHK-Logo auf. Zudem stimmt die aufgeführte Mitgliedsnummer nicht mit derjenigen des Empfängers überein. Ein weiteres Erkennungsmerkmal der Fälschung ist die hinterlegte Bankverbindung, welche nicht die der zuständigen IHK ist.  
Falls im Zusammenhang mit einer Beitragsveranlagung der IHK Kassel-Marburg solche gefälschten Beitragsbescheide eingehen oder Unternehmen die Echtheit anzweifeln, bitten wir um Rückmeldung an das Beitragsteam der IHK Kassel-Marburg unter Tel.: 0561 7891-360.

Weitere Warnhinweise:


IHK Kassel-Marburg warnt vor Schreiben der „IHKT Industrie- und Handelskartei“


Die Industrie- und Handelskammer Kassel-Marburg warnt vor einem Schreiben der “IHKT Industrie- und Handelskartei“. Die IHK weist Unternehmen ausdrücklich darauf hin, dass die “IHKT Industrie- und Handelskartei“ nichts mit der IHK-Organisation zu tun hat.
Der Brief erwecke aufgrund seiner Gestaltung den Eindruck, von einer öffentlichen Stelle zu stammen und ist mit “Kostenbescheid“ überschrieben. Unternehmen werden aufgefordert, einen Betrag von 641,71 Euro für eine Registrierung in der “IHKT Industrie- und Handelskartei“ zu zahlen. Im kleingedruckten Hinweistext heißt es, dass es sich bei dem Schreiben “um eine Offerte und nicht um eine offizielle Rechnung des Handelsregisters“ handle. Außerdem heißt es in dem Schreiben weiter, dass man “aufgrund der für Wirtschaftsunternehmen unsicheren Lage bedingt durch den Coronavirus einen routinemäßigen Abgleich firmenrelevanter Daten ihres Unternehmens durchführe“.
Wenn Unternehmen den Betrag überweisen, wird in der Folge ein Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren geschlossen, verbunden mit einer jährlichen Rechnung von 658,30 Euro.
“Für Unternehmen, die solche Schreiben erhalten, besteht keinerlei Verpflichtung zur Registrierung und Zahlung. Das Schreiben sollte dringend unbeachtet bleiben“ erklärt Richard Straka von der IHK Kassel-Marburg.

Warnung vor falschen Zahlungsaufforderungen der “ZS Zahldienststelle“


Die IHK Kassel-Marburg warnt aktuell Unternehmen vor falschen Zahlungsaufforderungen der “ZS Zahldienststelle“ in Höhe von 349€! Durch die Angabe von Aktenzeichen, Kassenzeichen und Zahlungsfristen in Verbindung mit dem Amtsgericht Kassel wird suggeriert, dass es sich um ein amtliches Schreiben handelt. Zudem ist das offizielle Landeswappen von Hessen aufgeführt. Auffällig ist weiter, dass auf dem Formular keine Adressdaten der “ZS Zahldienststelle“ hinterlegt sind.
Unternehmen wird dringend empfohlen, die Zahlungsaufforderung zu ignorieren. Der Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität e.V., Bad Homburg, hat bereits Strafanzeige gestellt.

Falsche Rechtsanwälte Stahlberg und Hartmann bieten Löschungen von negativen Bewertungen bei Google-Profil an.


Die angeblichen Rechtsanwälte Stahlberg und Hartmann (Berlin) bieten Unternehmen zum Preis von 149 € (zuzüglich MwST) je negativer Bewertung die Löschung bei Google-Profil an. Im Schreiben an die Unternehmen wird die Behauptung aufgestellt, dass bereits 500 Unternehmen erfolgreich geholfen werden konnte. Die Personen Stahlberg und Hartmann verfügen jedoch nicht über eine Zulassung zur Rechtsanwaltschaft und sind zur Rechtsberatung nicht befugt.
Die IHK Kassel-Marburg empfiehlt den Unternehmen daher ausdrücklich, auf diese Masche nicht zu reagieren! Die Rechtsanwaltskammer Berlin ist informiert.

Phishing-Mails im Umlauf

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen warnt vor Betrugsversuchen.


Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen warnt vor E-Mails mit dem Betreff “Corona Zuschuss – Bestätigung und Belehrung“. Die Wirtschafts- und Strukturbank Hessen ist nicht Absender dieser E-Mail! Die in dieser E-Mail angehängten Dateien zielen darauf ab, an Ihre Daten zu kommen. Löschen Sie bitte daher umgehend diese E-Mail.
Zusätzliche Informationen finden Sie auf der Homepage der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen

Bezug auf Rechnungen von Amtsgerichten
 

Die IHK Kassel-Marburg warnt vor Betrugsversuchen einer ERA-Zahldienststelle. Im Namen von  Amtsgerichten ergehen derzeit Zahlungsaufforderungen an Unternehmen, die jedoch nicht von den Amtsgerichten stammen. Die Aufmachung  ist täuschend echt so erstellt, dass Unternehmen vermeintlich von der Echtheit der Forderung durch das jeweilige Amtsgericht ausgehen.
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass Amtsgerichte Forderungen erheben, jedoch nicht in Zusammenhang mit dieser ERA-Zahldienststelle.  Zahlen Sie daher nicht vorschnell. Rufen Sie bei eingehenden Forderungen das jeweilige Amtsgericht im Zweifel an und klären die Berechtigung !