Homeoffice

Neuregelung im Infektionsschutzgesetz

Seit dem 27. Januar 2021 galt bereits aufgrund § 2 Absatz 4 Corona-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) die Pflicht des Arbeitgebers, in bestimmten Fällen die Möglichkeit des Homeoffice anzubieten, nämlich im Falle von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten. 
Die Regelung zum Homeoffice wurde in das Infektionsschutzgesetz aufgenommen und parallel in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung gestrichen. Die Verpflichtung, Homeoffice wo immer möglich anzubieten, ist nun geregelt in dem neu eingefügten § 28b Absatz 7 Infektionsschutzgesetz (IfSG), gültig seit dem 23. April 2021.
Neu ist dabei die zusätzliche Verpflichtung für Arbeitnehmer, das Angebot von Homeoffice anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen. Gründe können beispielsweise die Störung durch Dritte im Homeoffice sein oder ein fehlender adäquater Arbeitsplatz:
Pressemeldung des Bundesarbeitsministers finden Sie hier
§ 28b Absatz 7 IfSG sieht Folgendes vor:
Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.
Die seit dem 23. April 2021 geltenden Neuregelungen sind hier abrufbar:
Weitere Informationen erhalten Sie unter „Homeoffice und Mobiles Arbeiten“