Corona-Regeln

Informationen für Unternehmen

Letzte Aktualisierung: 17. Mai 2021

Aktuell: Neue Corona-Regeln in Hessen bei einer Inzidenz von unter 100 an fünf aufeinander folgenden Tagen

Die  Hessische Landesregierung hat am 12. Mai über das weitere Vorgehen beraten und neue Regelungen in einem Stufenplan festgelegt. Diese werden schrittweise gelten, sobald in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 sinkt und die Maßnahmen der Bundesnotbremse dort nicht mehr greifen. Hier die Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung. 

Die aktualisierte Corona-Verordnung gilt seit dem 17. Mai 2021 und die Auslegungshinweise (Stand: 17. Mai 2021).
Wo gelten welche Bundes- und Landesregeln?

Inzidenz unter 100 (Stufe 1)
Geöffnet sind der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte, Großhandel sowie Bau- und Heimwerkermärkte. In allen Fällen bleiben natürlich die Beachtung entsprechender Hygienekonzepte und die Maskenpflicht Voraussetzung.

Verkaufsstätten des Einzelhandels können Click & Meet unter folgenden Voraussetzungen anbieten:
- Nach vorheriger Terminvereinbarung für einen begrenzten Zeitraum.
- Höchstens eine Person je angefangener Verkaufsfläche von 40 qm.
- Erfassung der Kontaktdaten der Kunden (Name, Anschrift, Telefonnummer, Zeitraum des Aufenthaltes).
- Die Vorlage eines Negativnachweises wird nur noch empfohlen.
Körpernahe Dienstleistungen sind nach vorheriger Terminvereinbarung von Personen mit Negativnachweis unter folgenden Voraussetzungen möglich:
- Es besteht ein Testkonzept für das Personal.
- Die Betreiber von Betrieben und Einrichtungen haben sicherzustellen, dass Name, Anschrift und Telefonnummer der Kundinnen und Kunden ausschließlich zur Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung von Infektionen erfasst werden. Die Erfassung sollte möglichst elektronisch erfolgen.
Öffnung von Fitnessstudios und ähnlichen Einrichtungen nur nach vorheriger Terminvereinbarung von Personen mit Negativnachweis und unter folgenden weiteren Voraussetzungen:
- Max. eine Person befindet sich je angefangene 40 Quadratmeter auf der Trainingsfläche.
- Ein umfassendes Hygienekonzept liegt vor.
- Name, Anschrift und Telefonnummer der Besucherinnen und Besucher werden ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Betreiberin oder dem Betreiber erfasst.
Gaststätten, Mensen, Hotels, Kantinen, Eisdielen, Eiscafés dürfen Speisen und Getränke nun auch im Außenbereich für Gäste mit Negativnachweis anbieten, sofern
an Sitzplätzen bedient werden kann.

- der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind,
- an einem Tisch nur Personen sitzen, denen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet ist.
Die Öffnung von Übernachtungsbetrieben (mit Gemeinschaftseinrichtungen) wie Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze ist möglich, sofern die Übernachtungskapazitäten nur zu 60 Prozent ausgelastet werden und ein Negativnachweis bei Anreise vorgelegt wird. 
Die Öffnung von Freizeiteinrichtungen und touristischen Angeboten ist unter Auflagen möglich:
- Touristischer Bus- und Bahnverkehr sowie Ausflugsschiffahrt können stattfinden, wenn nur Fahrgäste mit Negativnachweis eingelassen werden.
- Im Außenbereich von Freizeitparks sowie Museen, Schlösser, Galerien und Gedenkstätten sowie der Tierparks, Zoos und botanischen Gärten ist
- ein Abstands-und Hygienekonzept unter Beachtung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen zu erstellen,
- eine vorherige Terminvereinbarung erforderlich,
- ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind.
- Veranstaltungen, Führungen und ähnliche Angebote sind nach Maßgabe des § 1 Abs. 2b zulässig.
- Bei Besuchen von Innenräumen von Museen, Schlösser, Galerien und Gedenkstätten sowie der Tierparks, Zoos und botanischen Gärten wird zusätzlich ein Negativnachweis empfohlen.
Zusammenkünfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliches, sind im Freien zulässig, wenn
- die Teilnehmerzahl 100 nicht übersteigt,
- der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind,
- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter möglichst elektronisch erfasst werden sowie die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden.

Erleichterungen für Geimpfte und Genesene seit 9. Mai

Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht Ausnahmen und Erleichterungen für geimpfte und von der COVID-19-Erkrankung genesene Menschen vor.
Neue Regeln für Geimpfte und Genesene:
  • Ausnahmen von Kontaktbeschränkungen
  • Ausnahmen von Ausgangsbeschränkungen
  • Zugang ohne Test z. B. in Geschäften, Zoos, Friseure
  • Ausnahmen von Quarantänepflichten, außer bei Einreise aus Virusvarianten-Gebieten

Bundesweite Notbremse beschlossen

Überschreitet ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt die Inzidenz von 100, dämmen dort seit dem 24. April 2021 bundeseinheitliche Maßnahmen das Infektionsgeschehen ein. Das hat der Bundestag mit einer Ergänzung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, das nun auch den Bundesrat passierte. Die Neufassung soll helfen, die dritte Welle der Pandemie zu bremsen. Liegt die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 100, gelten die Regelungen der Hessischen Verordnung. 

Auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums sind Informationen zu dem Gesetz zusammengestellt, das voraussichtlich bis zum 30. Juni 2021 gilt. 
Steigt in einer Stadt oder einem Landkreis die Inzidenz drei Tage in Folge über 100, gelten die Regeln des Bundesinfektionsschutzgesetzes ab dem übernächsten Tag. Außer Kraft treten die Regeln, wenn an fünf aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz von 100 wieder unterschritten wird. Das Hessische Sozialministerium zeigt, wie gesetzlich festgelegt, an, welche Kreise und kreisfreien Städte in Hessen laut Robert Koch-Institut bestimmte Schwellenwerte überschritten haben und daher die Maßnahmen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes umsetzen müssen. 
Das RKI veröffentlicht die 7-Tage Inzidenzen für die Landkreise und kreisfreien Städte (Tabellenblatt ganz rechts) 

Folgende Regeln wurden u.a. beschlossen:
  • Kontaktbeschränkungen für private Treffen drinnen und draußen: Treffen eines Haustandes mit einer weiteren Person möglich - Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht.
  • Öffnungen von Geschäften: Offenbleiben können der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel. “Click&Collect” bleibt weiterhin für alle Geschäfte möglich.
  • „Click&Meet“: Bis zu einer Inzidenz von 150 ist die Öffnung von Ladengeschäften für Einzeltermine möglich, mit negativem Test, Aufnahme der Kontaktdaten und maximal einem Kunde je 40qm Verkaufsfläche.
  • Gastronomie und Übernachtungsangebote: Die Gastronomie muss schließen, die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken bleibt erlaubt. Der Abverkauf zum Mitnehmen ist allerdings zwischen 22 Uhr und 5 Uhr nicht gestattet. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind untersagt.
  • Dienstleistungen: Alles, was nicht ausdrücklich verboten ist, bleibt weiterhin erlaubt. 
  • Körpernahe Dienstleistungen – nur in Ausnahmen: Körpernahe Dienstleistungen sollen nur zu medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken in Anspruch genommen werden. Dienstleistungen zu kosmetischen Zwecken werden untersagt. Ausnahme: der Friseurbesuch und die Fußpflege – allerdings nur, wenn die Kundinnen und Kunden einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen können – und natürlich nur mit Maske. 
  • Sport: Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader können weiterhin trainieren und auch Wettkämpfe austragen, - wie gehabt ohne Zuschauer und unter Beachtung von Schutz- und Hygienekonzepten. Für alle anderen gilt: Sport ja, aber alleine, zu zweit oder nur mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes. Fitnessstudios müssen schließen.
  • Freizeiteinrichtungen (innen und außen): insbesondere Freizeitparks, Indoorspielplätze, Einrichtungen wie Badeanstalten, Spaßbäder, Hotelschwimmbäder, Thermen und Wellnesszentren sowie Saunen, Solarien, Diskotheken, Clubs, Spielhallen, Spielbänke, Wettannahmestellen, Prostitutionsstätten und Bordellbetriebe, sowie gewerbliche Freizeitaktivitäten, Stadt-, Gäste- und Naturführungen aller Art, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahn- und Busverkehr und Flusskreuzfahrten sind untersagt.
  • Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten: Dürfen geöffnet werden, wenn angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden und durch die Besucherin oder den Besucher, ausgenommen Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorgelegt wird. Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat, zum Beispiel arbeitet, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. 
  • Kein Präsenzunterricht in Schulen bei einer Inzidenz über 165
  • Ausgangsbeschränkungen: Im Zeitraum zwischen 22 Uhr und 5 Uhr soll nur derjenige das Haus verlassen, der einen guten Grund hat – also etwa zur Arbeit geht, medizinische Hilfe braucht oder den Hund ausführen muss. Bis 24 Uhr wird es weiterhin möglich sein, alleine draußen zu joggen oder spazieren zu gehen.
  • Home-Office-Regeln verschärft: Der Arbeitgeber hat den Beschäftigten im Fall von Büroarbeit oder vergleichbaren Tätigkeiten anzubieten, diese Tätigkeiten in deren Wohnung auszuführen, wenn keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten haben dieses Angebot anzunehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

    Weitere Informationen zu den Home-Office-Regeln finden Sie in unserem Artikel Neuregelung im Infektionsschutzgesetz

Testen und Impfen

Aktuelle Informationen zu den Themen Testen und Impfen finden Sie auf unserer Homepage.

Regelungen in Hessen

Aktuell: Angesicht der sinkenden Infektionszahlen hat das Kabinett der Hessischen Landesregierung am 12. Mai 2021 über das weitere Vorgehen beraten und neue Regelungen in einem Stufenplan festgelegt. Diese werden schrittweise gelten, sobald in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 sinkt und die Maßnahmen der Bundesnotbremse dort nicht mehr greifen. Hier die Pressemitteilung der Hessischen Landesregierung. 

Die aktualisierte Corona-Verordnung gilt seit dem 17. Mai 2021 und die Auslegungshinweise (Stand: 17. Mai 2021).

Diese Regeln gelten in Hessen bei einer Inzidenz von unter 100 auf Landesebene:

Mit der “Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung” legt die Hessische Landesregierung wichtige Regeln für Unternehmen zur Eindämmung des Coronavirus fest.
Dazu gehören
  • die Vorgaben für Veranstaltungen und Zusammenkünfte,
  • Vorgaben zum Negativnachweis des SARS-COV-2-Virus (Tests)
  • über die Schließung und den Betrieb von Einrichtungen des Groß- und Einzelhandels und weiteren Unternehmen
  • sowie für Verkaufsstätten und das Gastgewerbe.
Weitere Informationen über die Regelungen im Handel finden Sie hier
Bitte beachten Sie besondere Regelungen und Maßnahmen der einzelnen Städte, Landkreise und Kommunen!!!

Verordnungen und Auslegungshinweise

Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stand: 17. Mai 2021)

Hinweis:  Wie sind die neuen Corona-Vorgaben in der Praxis anzuwenden und umzusetzen? Zum besseren Verständnis der Verordnung dienen begleitende Auslegungshinweise (Stand: 17. Mai 2021).
Alle Verordnungen zum Corona-Virus und die Maßnahmen der Hessischen Landesregierung finden Sie unter https://www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen/verordnungen-und-allgemeinverfuegungen sowie unter https://www.hessen.de/

Informationen zu finanziellen Hilfen

Unsere umfangreiche Sonderseite zu finanziellen Hilfen befasst sich unter anderem mit diesen Themen:
  • Zuschussförderung (Notfallkasse des Landes Hessen, Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe 3, Eigenkapitalhilfe, Neustarthilfe, Soforthilfe, Kopf Hoch Kassel, Kurzarbeit, Entschädigung)
  • Kreditförderung (Förderprogramme KfW und WIBank, u.a. WIBank Mikroliquidität, KfW-Schnellkredit)
  • Hessen Fonds (Stille Beteiligung, Bürgschaften für Bankkredite)
  • Steuerhilfen (Absenkung der Mehrwertsteuer, Verlustrücktrag)
  • Unternehmenskrise und Insolvenz?

Informationen für den Außenhandel

Sonderseite für Außenhandelsunternehmen
Informationen zur Exportabsicherung, Änderungen des europäischen Exportverbots, Zöllen und Steuern und weiteren Themen im Bereich der Außenwirtschaft entnehmen Sie bitte unserer Sonderseite.

Informationen im Bereich Ausbildung, Fortbildung und Sach- und Fachkunde

Der Nachrichtenstand zur Entwicklung rund um das Corona-Virus kann sich mit großer Geschwindigkeit verändern. Aus diesem Grund stellen wir tagesaktuell die uns jeweils bekannt gewordenen wichtigen Informationen ein, von denen wir denken, dass sie für Auszubildende, Ausbilder, Ausbildungsbetriebe, Prüferinnen und Prüfer sowie Lehrerinnen und Lehrer wichtig sind.

Perfect Match: IHK startet Ausbildungsoffensive

Um die Situation auf dem regionalen Ausbildungsmarkt zu stabilisieren, baut die IHK Kassel-Marburg ein umfangreiches Beratungs- und Informationsprogramm auf. Es trägt den Titel „Ausbildung 2021! Perfect Match #GemeinsamDurchstarten“.
Um gezielt zu beraten und zu vermitteln, richtet die IHK eine Berufsorientierungs-Hotline ein (Tel. 0561 7891-300), über die sich Eltern und Schüler beraten lassen können. Ebenfalls melden können sich Unternehmen, denen es Probleme bereitet, Vertragsverhältnisse mit Auszubildenden aufrecht zu erhalten, oder die unsicher sind, ob sie ab Sommer ausbilden sollen.  

Informationen für Arbeitgeber (Arbeitsschutzverordnung, Vorsichtsmaßnahmen, Verdachtsfälle, Arbeitsrechtliche Hinweise, usw.)

Arbeitsschutzverordnung angepasst
Verpflichtende Testangebote für Arbeitnehmer

Das Bundeskabinett hat am 21. April 2021 die neue Arbeitsschutzverordnung beschlossen, die am 22. April 2021 in Kraft getreten ist. 
Die Arbeitsschutzregelungen der Corona-Arbeitsschutzverordnung wurden um neue Bestimmungen zu regelmäßigen betrieblichen Angeboten für Corona-Tests ergänzt. Die Geltungsdauer der Verordnung wurde bis einschließlich 30. Juni 2021 verlängert. Die wesentlichen Bestimmungen der Verordnung sind
  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen; Tragen von Mund-Nase-Schutz (medizinische Gesichtsmasken), wo dies nicht möglich ist.
  • In Kantinen und Pausenräumen muss ebenfalls der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten werden.
  • Arbeitgeber müssen Flüssigseife und Handtuchspender in Sanitärräumen bereitstellen.
  • Regelmäßiges Lüften muss gewährleistet sein.
  • Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten das Angebot annehmen, soweit sie können.
  • Müssen Räume von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, müssen pro Person 10 m² zur Verfügung stehen.
  • In Betrieben ab 10 Beschäftigten müssen diese in möglichst kleine, feste Arbeitsgruppen eingeteilt werden.
  • Arbeitgeber müssen mindestens medizinische Gesichtsmasken (Mund-Nasen-Schutz) zur Verfügung stellen.
  • Arbeitgeber müssen allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest anbieten. 
Unternehmen können Anbieter von Antigen-Schnelltests nun auf einer dafür erstellten IHK-Internetseite recherchieren. Sie listet aktuell mehr als 200 Hersteller und Händler der verschiedenen Schnell- oder Selbsttests. Die Anbieter können nach Postleitzahl, Umkreis und Kammerbezirk gefiltert und auf einer Karte angezeigt werden.
 
Die Seite wird auf der Plattform IHK ecoFinder betrieben. Abrufbar ist sie unter: https://www.ihk-ecofinder.de/corona-schnelltests
Unternehmen, die selbst Antigen-Tests zum Nachweis von Corona-Viren anbieten, können sich im IHK ecoFinder unter diesem Link registrieren:
Fragen und Antworten zur Verordnung finden Sie hier.

Vorsichtsmaßnahmen im Betrieb ergreifen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat als Hilfestellung ein Faltblatt 10 Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung (PDF, 900 KB) herausgegeben.


Was tun bei Verdachtsfällen im eigenen Unternehmen?

Treten bei Mitarbeitern in Ihrem Betrieb Symptome einer Covid-19-Erkrankung auf, sollten Sie sich unmittelbar an Ihr zuständiges  Gesundheitsamt wenden. Das Gesundheitsamt ist dann sowohl für den Meldeweg als auch für die Verhängung von weiteren Maßnahmen zuständig. Zudem informiert die Behörde Sie unter anderem darüber, wie Sie sich zu verhalten haben.
Infizierte werden in der Regel vom Gesundheitsamt zu ihren Kontakten in den vergangenen Tagen und zu Symptomen befragt, sie werden namentlich registriert und gegebenenfalls Labortests unterzogen. Hier sollten Sie mit dem Amt kooperieren. Für Kontaktpersonen, die Symptome aufweisen aber nicht schwer krank sind, kann das Gesundheitsamt eine Heim-Quarantäne anordnen.
Das für Ihr Unternehmen zuständige Gesundheitsamt können Sie anhand Ihrer Postleitzahl über die Datenbank des Robert-Koch-Instituts ermitteln.

Arbeitsrechtliche Hinweise

1. Der Bundesverband der Arbeitgeberverbände (BDA) folgende Broschüre veröffentlicht: Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie (PDF, 200 KB).
Dort finden Sie Informationen zu folgenden Themen:
  • Arbeitsverhältnisse in Deutschland
    • Arbeitspflicht
    • Mitteilungsobliegenheiten des Arbeitnehmers
    • Vergütungsanspruch (Entgeltfortzahlungsanspruch, Leistungen der Unfallversicherung, Behördliche Maßnahmen)
    • Betriebsrisiko
    • Datenschutzrechtliche Erwägungen
  • Vorbeugende Maßnahmen
  • Arbeitnehmerentsendung
    • Zurückbehaltungsrecht
    • Entgeltfortzahlungsanspruch
    • Leistungen der Unfallversicherung

2. Auswirkungen des Corona-Virus auf das Arbeitsverhältnis: https://www.heuking.de/en/news-events/articles/corona-virus-faq-arbeitsrecht.html

3. Fragen & Antworten zu den arbeitsrechtlichen Folgen der Pandemie stellt das Haus der Arbeitgeberverbände Nordhessen tagesaktuell auf seiner Website zur Verfügung.
5. Informationen zum Thema Kurzarbeit.

Arbeitsschutzstandards und Hygienekonzept

Nach dem Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums  gelten klare Grundsätze für das Hygienekonzept in Betrieben. Hier finden Sie Maßnahmen zu Hygiene und Infektionsschutz sowie allgemeine Vorschläge für Unternehmen: Hygienekonzept

Dienstreisen planen: Hinweise des Auswärtigen Amtes beachten

Geschäftsreisende können sich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes und der deutschen Auslandsvertretungen über entsprechende Warnhinweise und den aktuellen Verlauf der Infektionskrankheit informieren.
https://www.auswaertiges-amt.de
Weitere arbeitsrechtliche Informationen, wie Kurzarbeit, finden Sie auf unserer Sonderseite: Aktuelle Vereinfachungen für den Bezug und häufige Fragen

Informationen für Mieter und Vermieter

Zum 1. Juli 2020 sind die zivilrechtlichen Vorschriften zum Kündigungsausschluss im Mietrecht sowie zum Zahlungsaufschub bei Verbraucherdarlehensverträgen und existenzsichernden Verträgen wie zum Beispiel über Telefon, Strom und Gas ausgelaufen. COVID-19-bedingte Mietschulden für die Monate April 2020 bis Juni 2020 müssen bis spätestens 30. Juni 2022 zurückgezahlt werden. Seit dem 1. Juli 2020 müssen die normalen Mietzahlungen wieder aufgenommen werden, andernfalls drohen zivilrechtliche Maßnahmen bis hin zur Kündigung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Sonderseite: Antworten für Mieter und Vermieter in Zeiten von Corona

Brancheninformationen

Verkehr und Mobilität: Tipps und Hinweise

Aktuelle Regelungen des Bundes und der Länder für Berufskraftfahrer und Gefahrguttransporte.

Corona: Aktuelle Regelungen für den Handel

Welche Regelungen für den Handel unter Corona-Bedingungen gelten, erfahren Sie hier.

Politische Forderungen der IHK-Organisation

Wenn für Selbstständige und kleine Unternehmen die Einnahmen wegbrechen, ist der Fortbestand des Betriebs schnell gefährdet. Um den Unternehmen in der Corona-Krise schnell und unbürokratisch mit Liquidität zu helfen, fordert der DIHK die Bundesregierung zur schnellen Hilfe auf. Nur so könne eine Pleitewelle unvorstellbaren Ausmaßes verhindert werden.
Hier finden Sie die DIHK Statements und Pressemeldungen.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Informationen zu aktuellen Fallzahlen und eine Übersicht der Risikogebiete stellt das Robert Koch-Institut bereit unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

Wir sind für Sie da!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen.


Nachstehend finden Sie die Ansprechpartner zu folgenden Themen:

Arbeitsrecht (z.B. Kurzarbeitergeld, Fürsorgepflicht)


Vertragsrecht (z.B. Leistungspflichten, Schadensersatzforderungen)


Finanzierungsfragen







Existenzgründung und Unternehmensnachfolge


Außenhandel, Internationale Lieferketten, Exportvorschriften


Prüfungen (z.B. bei Fragen zu IHK-Prüfungen, Prüfungsgebühren, Nachholterminen)