Coronavirus trifft heimische Wirtschaft

Finanzielle Hilfe für Unternehmen


Vordringliche Zielsetzung ist es, die laufenden Belastungen des Betriebes möglichst gering zu halten und die Liquidität zu sichern, damit der Betrieb handlungsfähig bleibt und die aktuelle Krise übersteht.
Die Förderberater der Industrie- und Handelskammern informieren und beraten individuell und diskret über Förderinstrumente. Wichtig ist, sich so früh wie möglich zu melden, um gezielt und rechtzeitig alle Möglichkeiten auszuloten.

Wir sind für Sie da!

Gerne beantworten wir Ihre Fragen.

Fragen zu finanziellen Hilfen (ausgenommen zur Soforthilfe; bitte rufen Sie unsere eigene Soforthilfe-Hotline an)






Ausbildungsprämie: Diese Maßnahmen werden vom Bundesprogramm gefördert

Wesentliche Teile des Bundesprogramms "Ausbildungsplätze sichern“ sind mit Beginn des neuen Ausbildungsjahrs am 1. August gestartet. Die erste Förderrichtlinie richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Ausbildung in anerkannten Berufsbildern realisieren und von der Corona-Pandemie stark betroffen sind. Mehr über Zuschüsse und Förderbedingungen unter Ausbildungsprämie 2020

Bundesfördermittel für Reiseunternehmen verfügbar

Ab dem 24. Juli 2020 können Reisebusunternehmen, die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geraten sind, die von Bundesminister Andreas Scheuer zugesagten Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.
Mit dem nun aufgelegten Programm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) werden Vorhalte- und Vorleistungskosten finanziert, die zwischen dem 17. März 2020 und dem 30. Juni 2020 angefallen sind.

Eckpunkte der Finanzierungsregelung

  • Ausgleichbar sind sogenannte Vorhaltekosten. Das sind fortlaufende Tilgungs- oder Leasingraten für die Anschaffung der Reisebusse vor der Corona-Pandemie sowie „Vorleistungskosten“, zum Beispiel für Reisekataloge oder Werbeanzeigen.
  • Die Hilfen werden als nicht rückzahlbare Zuschüsse in Form von Billigkeitsleistungen gewährt.
  • Berücksichtigt werden neue oder gebrauchte Busse mit der Schadstoffklasse Euro V oder besser.
  • Der Höchstbetrag liegt bei 26.334 Euro pro Bus. Doppelförderungen sind mit Blick auf andere COVID-19-bedingte Unterstützungsleistungen ausgeschlossen.
  • Bewilligungsbehörde ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG).
  • Anträge können elektronisch bis zum 30. September 2020 beim BAG gestellt werden. Die Antragsformulare können ab dem 24. Juli 2020 auf der Homepage des Bundesamtes für Güterverkehr unter www.bag.bund.de heruntergeladen werden.

Zuschussförderung (Überbrückungshilfe, Soforthilfe, Kopf Hoch Kassel, Kurzarbeit, Entschädigung)


Überbrückungshilfe

Auch wenn inzwischen viele der gesundheitspolitisch notwendigen Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wieder gelockert wurden, leiden zahlreiche Unternehmen immer noch unter erheblichen Umsatzeinbußen. Diese besonders hart von der aktuellen Krise betroffenen Unternehmen lässt Die Bundesregierung nicht allein. Sie hat ein weiteres Hilfsprogramm in Höhe von 24,6 Milliarden Euro gestartet. Wie bereits bei der Soforthilfe für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige geht es bei der Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen um unbürokratische und schnelle Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. 
Detaillierte Informationen sind in unserem Artikel zur Überbrückungshilfe zu finden.


Finanzielle Soforthilfe

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen hat ein Soforthilfsprogramm aufgelegt, um hessische Unternehmen aller Branchen angesichts der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Virus-Pandemie zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.
Existenzgefährdete Unternehmen, Selbstständige, Solo-Selbstständige und Angehörige freier Berufe erhalten einen einmaligen Zuschuss, um die wirtschaftlichen Belastungen durch die Corona-Virus-Pandemie zu mindern. Das Soforthilfsprogramm des Landes setzt auf das Programm des Bundes (Eckpunkte des Soforthilfe-Programms auf Bundesebene) für Kleinstunternehmen und Solo-Selbständige auf und ergänzt dieses.
Die Frist zur Vorlage von Anträgen ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 geendet. 
Die IHK Kassel-Marburg berät unter der Soforthilfe-Hotline 0561 7891-100  zu Fragen des Programms.

Kopf hoch, Kassel!


Bis zu 5000 Euro Zuschussförderung für Kasseler Kleinunternehmen
Inhabergeführte Kleinst- und Kleinbetriebe, die durch die Corona-Pandemie schließen mussten, werden über "Kopf hoch, Kassel!" bei Wiederaufnahme ihres Geschäftsbetriebs finanziell unterstützt. Sie erhalten eine einmalige, nicht rückzahlbare Anschubfinanzierung von 5.000 Euro. Der Zuschuss für Solo-Selbständige mit Wohnsitz in Kassel beträgt 2.000 Euro. Gemeinnützige Institutionen können sich die Einnahmeverluste für insgesamt drei Monate bis zu einem Betrag von maximal 5.000 Euro erstatten lassen. Weitere Informationen: Kopf hoch, Kassel!

Kurzarbeit

Unter Kurzarbeit versteht man die vorübergehende Verkürzung oder Einstellung (“Kurzarbeit Null”) der betriebsüblichen normalen Arbeitszeit, die sich auf den gesamten Betrieb oder bestimmte organisatorisch abgrenzbare Teile eines Betriebes erstreckt.
Kurzarbeitergeld kann Arbeitsplätze sichern und hilft, die Personalkosten zu reduzieren. Den Link zur Antragstellung finden Sie hier: https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus 
Die Arbeitsagentur erreichen Sie zu diesem Thema telefonisch unter: 0800 4 5555 20 (gebührenfrei)
Zugang zu Kurzarbeitergeld soll einfacher werden
Das Bundeskabinett hat auf die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ausbreitung des Corona Virus reagiert und am 10. März 2020 beschlossen, den Zugang zum Kurzarbeitergeld zu erleichtern. Das neue Gesetz soll noch in der ersten Aprilhälfte in Kraft treten. Die neuen Regelungen werden zunächst bis Ende 2020 gelten. Sie treten rückwirkend ab 1. März in Kraft.

Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kita-Schließungen

Das Land Hessen hat sich gemeinsam mit anderen Ländern an einem länderübergreifenden IT-Verfahren zur einfachen Antragstellung auf Erstattungsansprüche nach § 56 IfSG beteiligt. Dieses online-Verfahren kann nun genutzt werden, Sie finden es unter www.ifsg-online.de
Die Website ist für Arbeitgeber wie für Arbeitnehmer, es können sowohl Anträge wegen eines Tätigkeitsverbots oder einer angeordneten Quarantäne als auch Anträge wegen Schul- und Kitaschließungen gestellt werden. Die zuständige Behörde in Hessen ist das Regierungspräsidium Darmstadt.

Kreditförderung (Förderprogramme KfW und WIBank, u.a. WIBank Mikroliquidität, KfW-Schnellkredit)

Hessen-Mikroliquidität - Direktdarlehen der WIBank

Das Land Hessen bietet einen Mikrokredit mit einer siebenjährigen Laufzeit für 0,75 % Zinsen an. Der Kredit kann für den Corona bedingten Betriebsmittel bedarf verwendet werden. Sicherheiten werden nicht benötigt. Das Darlehen ist haftungsfrei gestellt. Den Online-Antrag finden Sie auf der Webseite der WIBank.

Hilfreiche Informationen liefert auch die Aufzeichnung des Online-Seminars Schnelles Geld für Unternehmer in der Corona-Krise: "Hessen Mikroliquidität" der IHK Wiesbaden.

KfW-Schnellkredit 2020

Der Kredit ist für die Hausbank zu 100 % haftungsfrei. Seit dem 15. April können Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse den Kredit beantragen. Er richtet sich an Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern und läuft über 10 Jahre bei 2 Tilgungsfreijahren. Voraussetzung ist, dass Ihr Unternehmen vor dem 1. Januar 2019 bestanden hat und im Schnitt der Jahre 2017 bis 2019 Gewinne gemacht hat. Die Kredithöhe liegt bei maximal 25 % des Umsatzes 2019, bei maximal 500.000 Euro für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter und maximal 800.000 € für Unternehmen über 50 Mitarbeiter.
Detailliertere Informationen zum KfW-Schnellkredit

Weitere finanzielle Kreditförderprogramme

Einige der hessischen Förderprogramme können zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen eingesetzt werden, die aufgrund von Umsatzausfällen von Unternehmen wegen des Corona-Virus entstehen. Anträge können über die Hausbank gestellt werden.
  • Darlehensprogramm Kapital für Kleinunternehmen
    Über das  Förderprogramm Kapital für Kleinunternehmen (KfK) der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) können kleine Unternehmen im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich gewerblich tätiger Sozialunternehmen) und freiberuflich Tätige mit bis zu 25 Mitarbeitern und 5 Millionen Euro Jahresumsatz Darlehen zwischen 25.000 und 150.000 Euro erhalten, die von der Hausbank um mindestens 50 Prozent aufgestockt werden. Für dieses Förderdarlehen sind keine banküblichen Sicherheiten notwendig.
    Nähere Informationen zum Förderprogramm für Kleinunternehmen auf der Website der WIBank.
  • Darlehensprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen Klammern GUW
    Kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz können über das Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW)  Betriebsmittelkredite bis 1 Millionen Euro erhalten. 
    Weitere Informationen zum Förderprogramm Gründungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen erhalten Sie auf der Website der WIBank.
  • Darlehens Sonderprogramme der KfW
    Sie können über Ihre Hausbank Darlehen der KfW beantragen. Diese Darlehen sind zinsverbilligt und die Hausbank wird bis zu 90 % von der Haftung freigestellt.
    Weitere Informationen zu Krediten für Unternehmen finden Sie bei der KfW Bank.
  • Bürgschaften
    der hessischen Bürgschaftsbank bis 2,5 Mio. Euro (auf Grunde der aktuellen Lage wurde die Summe verdoppelt) mit einer Bürgschaftsquote von bis zu 80 Prozent. Diese bietet die Bürgschaftsbank Hessen in Zusammenarbeit mit dem Land Hessen an. Dazu zählen auch Express-Bürgschaften für Kredite bis zu 312.500 Euro, die mit einer Bürgschaftsquote von 80 Prozent besichert und bei Erfüllung aller Kriterien besonders schnell erteilt werden. Der Zugang zur Express-Bürgschaft wurde aktuell stark erleichtert.
    Weitere Infos und Ihren jeweiligen Ansprechpartner zum Thema Bürgschaften finden Sie hier.
  • Bürgschaften Landesbürgschaften
    Das Land Hessen übernimmt in besonderen Fällen Landesbürgschaften i. d. R. über 1,25 Mio. Euro. In Kooperation mit der Hausbank kann dadurch sowohl die Finanzierung von Investitionen als auch die finanzielle Überbrückung von Liquiditätsengpässen abgesichert werden.
    Weitere Informationen zu Landesbürgschaften

Unterstützung durch die Bank

Wenn Sie als Unternehmen (langfristige) Kreditverbindlichkeiten haben: Sprechen Sie mit ihrer Hausbank über die Möglichkeiten einer Tilgungsaussetzung für den Zeitraum der Krise. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang, ob die Zinskonditionen noch den aktuellen Marktgegebenheiten angemessen sind und sprechen Sie mit der Hausbank über die Möglichkeiten einer Umschuldung. Sprechen Sie mit Ihrem Betreuer bei der Bank über die Situation, damit er die reduzierten Kontobewegungen richtig interpretiert.

Steuerhilfen (Absenkung der Mehrwertsteuer, Verlustrücktrag)

Befristete Absenkung der Mehrwertsteuer

Bundestag und Bundesrat haben am 29.06.2020 die befristete Absenkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Sie gilt vom 1.Juli bis zum 31. ‎Dezember 2020. Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 % auf 16 %, der reduzierte Steuersatz von 7 % auf 5 %. Das begleitende BMF-Schreiben des Bundesministerium der Finanzen mit Detailregelungen finden Sie hier:
Eine Zusammenstellung für Fragen, die die Betriebe derzeit bewegen gibt es beim DIHK unter:

Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen

Der Koalitionsausschuss hat beschlossen, dass die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie ab dem 1. Juli 2020 befristet bis zum 30. Juni 2021 auf den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent gesenkt wird. Aufgrund der allgemeinen Absenkung der Mehrwertsteuer sinkt der Steuersatz bis zum 31. Dezember 2020 weiter auf 5 Prozent.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen.

Antragsstellung auf Herabsetzung der Vorauszahlungen und Stundung von Steuerzahlungen bei Ihrem Finanzamt

Da offensichtlich ist, dass aktuell in vielen Unternehmen massive Umsatzeinbrüche bestehen, werden auf Antrag bis zum 31. Dezember 2020 bereits fällige oder fällig werdende Steuerzahlungen in der Regel zinsfrei gestundet, soweit die Forderungen aufgrund finanzieller Probleme in Folge des Corona-Virus nicht geleistet werden können. Anträge auf Stundung sind bis zum 31. Dezember 2020 bei den zuständigen Finanzämtern zu stellen und können sich auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer beziehen.
Darüber hinaus kann auf Antrag auch die Höhe der individuellen Vorauszahlung angepasst werden.

Bitte beachten: Sollten Sie bereits jetzt Anträge auf Stundung der fälligen Steuern oder auf die Anpassung der Vorauszahlungen für die Zeiträume nach dem 31. Dezember 2020 stellen, so sind diese gegenüber der Finanzverwaltung besonders zu begründen.

Zudem können bei den Finanzämtern auch Anträge auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages für Zwecke der Vorauszahlungen für die Gewerbesteuer gestellt werden. Die Anpassung der Vorauszahlungen bei der Gewerbesteuer und die Stundung von Gewerbesteuern erfolgt auf Antrag durch die Gemeinden vor Ort. Die Gemeinde ist an ‎den ‎Bescheid des Finanzamts gebunden und wird ‎die  Gewerbesteuervorauszahlung anpassen.
Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Steuerberater oder stellen Sie selbst den Antrag.

Das hessische Finanzministerium hat die Finanzämter sensibilisiert, Anträge zügig zu prüfen.

Die digitalen Formulare der Finanzverwaltung finden Sie hier: ELSTER – alle Formulare
Weitere Informationen zum Thema Steuern liefert das Hessische Ministerium der Finanzen: FAQ – Steuern in Zeiten der Corona-Pandemie

Pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019

Unternehmen, die aufgrund der Pandemie in diesem Jahr voraussichtlich einen Verlust ausweisen, erhalten eine weitere Liquiditätshilfe. Konkret können diese Unternehmen nun ihre bereits getätigten Steuervorauszahlungen zurückerhalten. Das gilt für Vorauszahlungen, die für das erste Quartal 2020 geleistet wurden. Zusätzlich können sie 15 Prozent der im Jahr 2019 gezahlten Vorauszahlungen zurückerstattet bekommen. Die Steuererstattung kann maximal 150.000 bzw. 300.000 Euro (bei Zusammenveranlagung) betragen. Das entsprechende BMF-Schreiben   finden Sie hier: Pauschalierte Herabsetzung bereits geleisteter Vorauszahlungen für 2019

Unternehmenskrise und Insolvenz?

Mit dem "Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht" vom 27. März 2020 sollen weitere  Zahlungsschwierigkeiten insbesondere von Unternehmern verhindert und eingeschränkt werden, die durch die Corona-Pandemie und den Maßnahmen zu deren Bekämpfung entstanden sind.
Im Insolvenzrecht wird die Insolvenzantragspflicht von 3 Wochen bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Unternehmen, die infolge der COVID-19 Pandemie insolvent geworden oder in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, soll Zeit gegeben werden, um die notwendigen Vorkehrungen zur Beseitigung der Insolvenzreife zu treffen, insbesondere um zu diesem Zweck staatliche Hilfen oder um Finanzierungs- und Sanierungshilfen in Anspruch zu nehmen.
Im Wesentlichen sind vier weitere Maßnahmen im Insolvenzrecht zum Schutz der betroffenen Unternehmen vorgesehen wie z.B. die eingeschränkte Haftung der Geschäftsleiter für Zahlungen, die sie nach Eintritt der Insolvenzreife vornehmen und den Anfechtungsschutz bei Leistungen an den Vertragspartner während der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht.