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Export von Dienstleistungen

Export von Dienstleistungen

Wer an deutsche Exporte denkt, hat zumeist Industriegüter wie Maschinen und Fahrzeuge vor dem geistigen Auge. Und tatsächlich: zu 85 Prozent exportieren Unternehmen aus Deutschland Industriegüter. Der Anteil der Dienstleistungen erreicht nur bescheidene 15 Prozent. Diese Quote liegt unter dem internationalen Durchschnitt von 20 Prozent. Das läßt auf unausgeschöpfte Wachstumspotenziale im Dienstleistungsexport schließen.

Wenn Deutschland in der Spitzengruppe der Exportnationen bleiben will, muss auch der Export von Dienstleistungen verstärkt werden. Denn bereits jetzt kommen fast zwei Drittel der deutschen Wirtschaftsleistung aus dem Dienstleistungsbereich. Der technische Fortschritt bei den Informations- und Kommunikations-technologien hat neue Formen der internationalen Zusammenarbeit hervorgebracht, die grenz-überschreitende Dienstleistungen begünstigen. Im Rahmen der WTO wird über die Öffnung der Märkte für ausländische Dienstleister verhandelt. In der EU ist zwar die Chance einer Liberalisierung des Dienstleistungsmarktes vertan worden, da nach der neuen Dienstleistungsrichtlinie weiterhin die jeweiligen Bestimmungen der einzelnen Länder gelten; dennoch ist gerade Europa die Region, die sich für den Einstieg in die grenzüberschreitende Dienstleistungserbringung lohnt.

Dienstleistungen können exportiert werden, das zeigen Beispiele vieler kleiner und mittlerer Unternehmen. Unternehmensberater, Ingenieure, Designer, Werbeagenturen, aber auch Hersteller von Industriegütern und technische Händler bieten verstärkt Dienstleistungen wie Engineering-, Service- und Wartungsleistungen im Ausland an.

Voraussetzung ist natürlich, dass die Dienstleistung überhaupt exportfähig ist und dass die innerbetrieblichen Rahmenbedingungen gegeben sind.  Der Export kann in verschiedenen Formen erfolgen: Sei es, dass ein Handwerksunternehmen Montage- oder Wartungsarbeiten im Ausland erbringt, ein IT-Unternehmen eine Software über das Internet an einen ausländischen Kunden versendet oder ein Architekturbüro eine Niederlassung in Polen gründet, um direkt vor Ort bei den Entscheidern zu sein. Beliebt sind zudem internationale Netzwerke von Partnern, so dass auf zusätzliche Ressourcen bei der Ideenfindung und Projektbearbeitung zugegriffen werden kann. Die Varianten eines Auslands-engagements von Dienstleistern sind vielfältig. In jedem Fall bedarf es einer guten Vorbereitung und einer genauen Kenntnis der rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen im Zielland.

Entsenden Sie Mitarbeiter ins Ausland, um dort Dienstleistungen zu erbringen, ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema "Auslandsentsendung von Mitarbeitern" unvermeidlich. Sie finden wesentliche Informationen dazu auf der Seite Internationale Geschäftskontakte.

 

Downloads

  • A 1 (früher E101) Informationen und Bezug
    Das A 1 ist ein Formular, mit dem der Arbeitnehmer oder der Selbstständigerwerbende nachweisen kann, dass er dem Sozialversicherungssystem eines bestimmten EU- oder EFTA-Mitgliedstaates unterliegt. In vielen Ländern kontrollieren die zuständigen staatlichen Stellen, ob Sie sozialversichert sind.
  • Bau- und Montagearbeiten in Belgien
    In diesem Merkblatt der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer finden Sie wichtige Erstinformationen, wenn Sie in Belgien Bau- und Montagearbeiten ausführen möchten.
  • Bau- und Montagearbeiten in Luxemburg
    Das Merkblatt der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Handelskammer enthält wesentliche Informationen für die Planung Ihres Einsatzes in Luxemburg.
  • Dienstleistungen in Österreich und in der Schweiz
    Auch wer in diesen Nachbarländern seine Dienstleistung anbietet, sollte gut vorbereitet sein.
  • Entsendung von Mitarbeitern nach Spanien
  • Öffentliche Aufträge im Baubereich und Vergabepraxis
    Die Germany Trade and Invest hat in einem Merkblatt mit Informationen zu Öffentlichen Aufträgen im Baubereich sowie zu der Branchenstruktur in Belgien, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Österreich, Polen, der Schweiz und der Tschechischen Republik erstellt.
  • Wichtige Informationen für den Messestandbau in der Schweiz
    Deutschen Messebauern wird dringend empfohlen, sich vor Beginn des Einsatzes über die Arbeitsbedingungen des Schreinergewerbes, insbesondere der Mindestlöhen zu informieren. Bei Dienstleistungen in der Schweiz müssen deutsche Arbeitgeber die sogenannten flankierenden Maßnahmen, vor allem die Einhaltung der minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen, beachten.

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