Spitzentreffen von Regierungspräsident und IHK-Spitze

17. Januar2020 – Wie die Zusammenarbeit zwischen der regionalen Wirtschaft und dem Regierungspräsidium (RP) Kassel weiter ausgestaltet und verbessert werden kann, haben  Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber sowie der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg, Jörg Ludwig Jordan, und Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz am Freitag im Haus der Wirtschaft ausgelotet. Unter anderem ging es darum, wie sich die Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum sichern und ausbauen lässt, von Straße, Brücke und Schienen bis hin zur Kommunikationsinfrastruktur mit LTE und 5G. Zu den weiteren Gesprächsthemen gehörten die Aufstellung des neuen Regionalplans, das Umsetzen der Energiewende mitsamt der erforderlichen Stromtrassen sowie die Dachmarke GrimmHeimat NordHessen und die Stärkung der Region NordOstHessen.    

„Bei vielen Themen ziehen wir an einem Strang und arbeiten sehr gut und vertrauensvoll zusammen“, betonen Jordan und Klüber. „Das reicht von der Umsetzung von Verordnungen über CE-Kennzeichnung und Produktsicherheit bis hin zur Bauleitplanung.“ So laden das RP und die IHK zum Beispiel für Mittwoch, 12. Februar, von 10 bis 13 zu einer Informationsveranstaltung über die Grundlagen und Stolperfallen der Gewerbeabfallverordnung in das Regierungspräsidium nach Kassel ein. Betroffen sind kleine und große Unternehmen. Sie können sich unter www.ihk-kassel.de/veranstaltungen anmelden.    

Beide Organisationen treiben darüber hinaus den digitalen Wandel voran. Während das RP Kassel als digitale Modellbehörde eine Vorreiterrolle in Hessen einnimmt, hat die IHK Kassel-Marburg die Digitalisierung seit 2016 ganz oben auf die Agenda gesetzt. Dabei unterstützt sie die IHK-Mitglieder auf verschiedene Weise und baut ihre digitalen Services stetig aus.      

Das Regierungspräsidium Kassel ist Mittler und Knotenpunkt zwischen der Landesregierung in Wiesbaden und der Region NordOstHessen, zwischen den Ministerien einerseits und den Landkreisen, Städten und Gemeinden andererseits. Die IHK Kassel-Marburg vertritt als kritischer Partner der Politik das Gesamtinteresse der circa 86.000 regionalen Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen und fungiert als Dienstleister für die regionale Wirtschaft.