Hotline: Informationen zu Corona-Soforthilfeprogramm

27. März 2020 – Nach derzeitigen Informationen des Hessischen Wirtschaftsministeriums können Unternehmen voraussichtlich ab Montag, 30. März, die Corona-Soforthilfe beantragen. Das elektronische Antragsformular wird auf der Website www.rpkshe.de/Coronahilfe des Regierungspräsidiums Kassel veröffentlicht. Das Regierungspräsidium Kassel verantwortet für ganz Hessen die Bearbeitung und Auszahlung der Soforthilfe. Die IHK Kassel-Marburg berät ab Montag unter der neuen Soforthilfe-Hotline 0561 7891-100 (Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr) zu antragsrelevanten Fragen des Programms. Das Soforthilfe-Programm soll hessische Unternehmen wirtschaftlich unterstützen und Arbeitsplätze sichern.
Ziel des Soforthilfe-Programms ist es, wirtschaftliche Schäden, die aufgrund der Corona-Virus-Pandemie zu einer Existenzgefährdung von Unternehmen im Jahr 2020 führen können, zu verhindern. Gegenstand der Soforthilfe ist ein einmaliger nicht-rückzahlbarer Zuschuss. 
Liquiditätsengpässe, die vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind nicht förderfähig.
Das Soforthilfe-Programm des Landes setzt auf das Programm des Bundes für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige auf und ergänzt dieses. Die Soforthilfe ist als Festbetrag und nach der Zahl der Erwerbstätigen gestaffelt und beträgt:
bis zu 5 Mitarbeiter: 10.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate, 
bis zu 10 Mitarbeiter: 20.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate, 
bis zu 50 Mitarbeiter: 30.000 Euro Einmalzahlung für drei Monate.
Teilzeitbeschäftigte sind in Vollzeitäquivalente umzurechnen. Weitere Voraussetzungen für die Gewährung der Soforthilfe kommuniziert das Land Hessen in einer Richtlinie inklusive Antragsformular.
Zur weiteren Unterstützung der IHK-Mitgliedsbetriebe aktualisiert die IHK im Internet permanent die Informationen. Um die aktuellen Herausforderungen in Zeiten von Corona meistern zu können, hat die IHK neue unternehmensrelevante Informationen zur Verfügung gestellt. „Unter ihk-kassel.de/corona finden die Betriebe alle Informationen, die jetzt für die Betriebe besonders wichtig sind. Außerdem beraten wir natürlich persönlich: Zu Kurzarbeitergeld, weiteren rechtlichen Themen und allen aktuellen Förderprogrammen. Zu den einzelnen Themengebieten finden Sie in unserem Internetangebot die jeweiligen IHK-Ansprechpartner“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz.