IHK warnt vor Schreiben der „IHKT“

6. August 2020 – Die IHK weist Unternehmen ausdrücklich darauf hin, dass die “IHKT Industrie- und Handelskartei“ nichts mit der IHK-Organisation zu tun hat.
Der Brief erwecke aufgrund seiner Gestaltung den Eindruck, von einer öffentlichen Stelle zu stammen und ist mit “Kostenbescheid“ überschrieben. Unternehmen werden aufgefordert, einen Betrag von 641,71 Euro für eine Registrierung in der “IHKT Industrie- und Handelskartei“ zu zahlen. Im kleingedruckten Hinweistext heißt es, dass es sich bei dem Schreiben “um eine Offerte und nicht um eine offizielle Rechnung des Handelsregisters“ handle. Außerdem heißt es in dem Schreiben weiter, dass man “aufgrund der für Wirtschaftsunternehmen unsicheren Lage bedingt durch den Coronavirus einen routinemäßigen Abgleich firmenrelevanter Daten Ihres Unternehmens durchführe“.
Wenn Unternehmen den Betrag überweisen, wird in der Folge ein Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren geschlossen, verbunden mit einer jährlichen Rechnung von 658,30 Euro.
“Für Unternehmen, die solche Schreiben erhalten, besteht keinerlei Verpflichtung zur Registrierung und Zahlung. Das Schreiben sollte dringend unbeachtet bleiben“ erklärt Richard Straka von der IHK Kassel-Marburg.
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