Pensionslösungen, die passen

10. September 2020 – Einst waren sie ein beliebtes Mittel zur Altersvorsorge von GmbH-Geschäftsführern mit Steuern sparender Wirkung, heute ist an einer Pensionszusage schon manche Firmenübernahme gescheitert. Der Käufer und neue Inhaber muss für die Erfüllung direkter Rentenversprechen einer Kapitalgesellschaft haften – das kann ein sonst attraktives Unternehmen zum Ladenhüter werden lassen. 
Für alle Unternehmer, die Pensionsrückstellungen oder Betriebsrenten in ihrer Bilanz haben oder die bald eine Firma übergeben wollen, bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg eine kostenfreie Info-Veranstaltung im Haus der Wirtschaft an der Kurfürstenstraße 9 in Kassel an. Am Montag, 21. September, geht es zwischen 17 und 19 Uhr darum, welche Gestaltungsmöglichkeiten es im Vorfeld oder im Zuge einer Unternehmensübergabe gibt, wie Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH Altersvorsorge betreiben und wie Pensionszusagen für GmbH-Gesellschafter oder -Geschäftsführer gesichert werden können, ohne dass eine Firma für potenzielle Nachfolger an Attraktivität verliert. Je nach aktueller Infektionslage findet die Veranstaltung eventuell als Online-Seminar statt.
Als Fachmann vor Ort ist Prof. Dr. Dietmar Wellisch. Er leitet das Institut für betriebliche Altersvorsorge und Steuern der Universität Hamburg. Wellisch berät auch das Bundesfinanzministerium als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat.     
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bis Freitag, 18. September, anmelden unter www.ihk-kassel.de/veranstaltungen
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg übernimmt als Körperschaft des öffentlichen Rechts hoheitliche Aufgaben, unter anderem in der Aus- und Weiterbildung sowie beim Erstellen von Exportdokumenten. Ferner ist die IHK Dienstleister für Unternehmen, indem sie zum Beispiel kostenlos Einstiegsberatungen bei rechtlichen Fragen erteilt sowie kostenlos Jungunternehmer in spe rund um die Existenzgründung berät. Die IHK steht allen Unternehmen – klein oder groß – in jeder Phase ihrer Existenz mit Rat und Tat zur Seite, von der Gründung über die Turnaround-Beratung bis zur Nachfolge. Außer-dem vertritt sie das Gesamtinteresse der regionalen Wirtschaft gegenüber der Politik.