11. Dezember 2020

Personalien aus dem IHK-Ehrenamt

In ihrer digitalen Dezember-Sitzung hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel-Marburg beschlossen, den neuen Vorsitzenden der IHK-Regionalversammlung Schwalm-Eder Johannes Seyffarth in das Präsidium zu wählen. Der Geschäftsführer der Spangenberger VolaPlast GmbH & Co. KG folgt auf seinen Amtsvorgänger Horst Knauff, der den Regionalversammlungsvorsitz aus persönlichen Gründen niedergelegt hat und damit aus dem Präsidium ausgeschieden ist.    
Das Gremium besteht aus dem Präsidenten und bis zu 16 weiteren Unternehmer, darunter die Vorsitzenden der sechs Regionalversammlungen in Nordhessen und dem Kreis Marburg. Diese Struktur dient dazu, regionale Themen und Interessen in die Entscheidungsprozesse zu integrieren. Vor Ort beraten die Regionalversammlungen die kommunale Politik sowie die Verwaltung in wirtschaftsrelevanten Fragen.     
Außerdem hat das Parlament der regionalen Wirtschaft neue Mitglieder für einzelne Fachausschüsse der IHK Kassel-Marburg benannt. Es wählte Christian Pelikan (Hotel Werratal und Restaurant Pelikan, Bad Sooden-Allendorf) in den Ausschuss „Ländlicher Raum und Tourismus“. Den Ausschuss für Infrastruktur, Verkehr und Logistik verstärkt Christoph Steinbach (Hübner GmbH & Co. KG, Kassel), während sich Herbert Apel (Deutsche Bank AG, Kassel) im Ausschuss für Industrie und Außenwirtschaft einbringt. Zuvor hatten sie sich initiativ dafür beworben, ehrenamtlich in den Gremien mitwirken zu können. Die Fachausschüsse der IHK beraten die Vollversammlung insbesondere zu branchenspezifischen Themen.    
Darüber hinaus haben die gewählten Unternehmensvertreter den Haushalt für 2021 verabschiedet. Die zentrale Botschaft: Die Beitragssätze für die Mitgliedsunternehmen in Nordhessen und dem Kreis Marburg bleiben auch in Pandemiezeiten stabil und werden nicht erhöht. Dies ist möglich, weil die IHK bereits in diesem Jahr vorsorglich auf verschiedenen Feldern Sparanstrengungen unternommen hat. Die Geschäftsführung rechnet mit tendenziell sinkenden Beitragseinnahmen. 
Um unter anderem die Arbeit der Vollversammlung effizienter zu gestalten und in den Sitzungen möglichst viel Raum für inhaltliche Themen zu eröffnen, haben die gewählten Unternehmensvertreter eine neue Satzung verabschiedet. Um die Neufassung fundiert vorzubereiten, haben die Parlamentarier im vergangenen Jahr die „Arbeitsgruppe Satzung“ ins Leben gerufen und mit Unternehmensvertretern aus Industrie, Handel und Dienstleistungen besetzt. Zuvor waren mögliche Änderungen mehrfach in der Vollversammlung diskutiert worden. In die neue Satzung integrierte die Arbeitsgruppe in verschiedenen Sitzungen unter anderem die neueste Rechtsprechung und Gesetzesanpassungen. Der Beschluss muss noch vom Hessischen Wirtschaftsministerium als Aufsichtsbehörde genehmigt werden, damit die neue Satzung in Kraft treten kann.